Bocholt hat elf Ortsteile, die weitgehend den Altgemeinden bis zur Gebietsreform 1975 entsprechen: neben der Kernstadt Barlo mit Schloss Diepenbrock, Biemenhorst, Hemden, Holtwick, Liedern, Lowick, Mussum, Spork, Stenern und Suderwick unmittelbar an der Staatsgrenze zur niederländischen Gemeinde Aalten. Verwaltungsseitig kommen sieben Stadtbezirke mit eigenen Bezirksausschüssen und 32 statistische Bezirke dazu.
Der Gebäudebestand teilt sich in zwei sehr verschiedene Gruppen. Die Altstadt wurde am 22. März 1945 zu rund 85 Prozent zerstört, nur drei Häuser blieben unversehrt; der Wiederaufbau in den 1950er- und 1960er-Jahren verlief rasch. Erhalten oder wiederhergestellt sind die St.-Georg-Kirche als spätgotischer Hallenbau von 1415 bis 1486, die St.-Agnes-Kapelle von 1484, das Historische Rathaus im Stil der niederländischen Renaissance von 1618 bis 1624, die Liebfrauenkirche von 1785 bis 1792 und Haus Woord von 1792 bis 1795. Daneben steht die Nachkriegsmoderne: die Heilig-Kreuz-Kirche von Dominikus Böhm aus den Jahren 1936/37, die St.-Paul-Kirche von Gottfried Böhm von 1966, das Neue Rathaus mit Kulturzentrum am Berliner Platz von 1977 und der Wasserturm von 1913.
Und dann gibt es noch den Industriepark Bocholt im Ortsteil Mussum: rund 300 Betriebe mit über 7.000 Beschäftigten, direkt an die B 67 angebunden und über ein Industriestammgleis an den Bahnhof. Objektbetreuung sieht dort anders aus als in einer Wohnanlage, und Reparaturen richten sich nach dem Schichtbetrieb.
Was in Bocholt besonders ist.
Zwei Bestände mit unterschiedlichen Bauteilen
Wiederaufbau der 1950er- und 1960er-Jahre auf der einen Seite, Bauten der Nachkriegsmoderne von Dominikus und Gottfried Böhm sowie historische Substanz von 1415 bis 1795 auf der anderen. Untere Denkmalbehörde ist die Stadt Bocholt, obere der Kreis Borken. Bei Arbeiten an oder neben den geschützten Objekten in Innenstadtlage stimmen wir vorher ab und wählen schonende Verfahren an historischem Backstein und Naturstein.
Schichtbetrieb im Industriepark Mussum
Rund 300 Betriebe mit über 7.000 Beschäftigten: Arbeiten in Hallen, Sozialräumen und Außenanlagen müssen dort außerhalb der Produktionszeiten liegen und werden getrennt betrachtet. Welche Fläche zu welchem Bereich gehört und wann sie zugänglich ist, gehört in die Objektaufnahme und nicht in die erste Ausführung.
812 Millimeter Niederschlag, aber nur zehn Eistage
Bocholt liegt im Niederrheinischen Tiefland mit maritimem Einfluss: 10,5 Grad Jahresmitteltemperatur, rund 812 Millimeter Niederschlag in der Normalperiode 1981 bis 2010, rund 50 Frosttage und nur zehn Eistage. Die typischen Befunde heißen deshalb Feuchte, Moos, Algen und Korrosion an Beschlägen, Rinnen und Belägen – nicht Frostschaden.
Was die Kleinreparaturen in Bocholt umfassen.
Einfache Reparaturen nach Abstimmung: Beschläge, Türschließer, Handläufe, lose Befestigungen
Wechsel von Leuchtmitteln in Treppenhäusern, an Zugängen, in Hallen- und Außenbereichen
Beschilderung: Hausnummern, Hinweis- und Fluchtwegschilder, Beschriftung an Klingel und Briefkasten
Gezielte Kontrolle feuchteanfälliger Stellen: Rinnen, Einläufe, Beschläge, Beläge und Kellerzugänge
Ausführung im Industriepark Mussum außerhalb der Produktionszeiten, mit getrennter Betrachtung von Halle, Sozialräumen und Außenanlagen
Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Bocholt bei Arbeiten an oder neben geschützten Objekten
Der genaue Umfang entsteht bei der Objektaufnahme. Den vollständigen Leistungsrahmen zeigt die Seite Kleinreparaturen; wie wir Bocholt insgesamt betreuen, steht auf Objektmanagement Bocholt.
Von Dorsten nach Bocholt
Hüttenstraße 1, 46284 Dorsten
Wir fahren Bocholt von der Hüttenstraße in Dorsten aus an — rund 40 km.
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Unsere Halle liegt im Industriepark Mussum. Wann können Reparaturen ausgeführt werden?
Außerhalb der Produktionszeiten, und das wird vorher festgelegt. Der Industriepark Bocholt zählt rund 300 Betriebe mit über 7.000 Beschäftigten; Schichtbetrieb ist dort die Regel. Wir betrachten Hallenflächen, Sozialräume und Außenanlagen getrennt, weil sie unterschiedlich zugänglich sind, und stimmen die Fenster je Bereich ab, statt eine Zeit für alles anzunehmen.
Warum sind in Bocholt Feuchteschäden häufiger als Frostschäden?
Weil das Klima maritim geprägt ist. In der Normalperiode 1981 bis 2010 liegen die Jahresmitteltemperatur bei 10,5 Grad und der Niederschlag bei rund 812 Millimetern; im langjährigen Mittel gibt es rund 50 Frosttage, aber nur zehn Eistage und zwölf Schneedeckentage. Dauerhafte Nässe setzt Beschlägen, Rinnen, Belägen und Kellerzugängen mehr zu als der seltene Dauerfrost. Wir prüfen diese Stellen bei Kontrollgängen gezielt mit.
Ist für Arbeiten an unserem Haus in der Bocholter Innenstadt eine Denkmalgenehmigung nötig?
Das hängt am Objekt. In Innenstadtlage stehen unter anderem das Historische Rathaus von 1618 bis 1624, die St.-Georg-Kirche, die St.-Agnes-Kapelle, Haus Woord, der Wasserturm von 1913 und die Bauten von Dominikus und Gottfried Böhm. Untere Denkmalbehörde ist die Stadt Bocholt, obere der Kreis Borken. Bei Arbeiten an oder unmittelbar neben solchen Objekten fragen wir vorher nach und wählen an historischem Backstein und Naturstein schonende Verfahren.
Kleinreparaturen in der Nachbarschaft.
Wir sind im gesamten Einsatzgebiet unterwegs. Für Verwaltungen mit mehreren Objekten lassen sich Termine zusammenlegen.
Wir sehen uns das Objekt an und stellen den Umfang zusammen, der vor Ort wirklich gebraucht wird. Rückmeldung innerhalb eines Werktages, telefonisch unter 02362 7409030.