Dülmen ist mit rund 185 Quadratkilometern die flächenmäßig größte Stadt im Kreis Coesfeld und hat dabei knapp 48.000 Einwohner. Der Stadtbezirk Mitte umfasst die eigentliche Stadt, der Stadtbezirk Kirchspiel die neun Bauerschaften Börnste, Daldrup, Dernekamp, Leuste, Mitwick, Empte, Rödder, Weddern und Welte mit Einzelhöfen und Streusiedlung. Rorup, Buldern, Hiddingsel, Hausdülmen und Merfeld waren bis 1975 eigenständige Gemeinden und haben eigene Ortsmitten behalten.
Die Innenstadt hat eine sehr klare Baugeschichte: Im Zusammenhang mit dem Niederrhein-Übergang der Alliierten zerstörten Bomberverbände am 21. und 22. März 1945 die gesamte Innenstadt, 92 Prozent aller Wohngebäude lagen in Trümmern; das neue Rathaus wurde 1956 übergeben. Erhalten sind nur einzelne Bauten der alten Stadtbefestigung – das Lüdinghauser Tor als Wahrzeichen, der Lorenkenturm und der Nonnenturm – sowie die St.-Viktor-Kirche. Der übrige Bestand stammt aus dem Wiederaufbau und den Jahrzehnten danach.
Für Kleinreparaturen heißt das etwas sehr Konkretes: Die wiederkehrenden Themen sind Bauteile aus der Wiederaufbau- und Wirtschaftswunderzeit – Flachdachanschlüsse, Waschbetonflächen, alte Entwässerung, sanierungsbedürftige Treppenhäuser. Das sind keine Schäden im Einzelfall, sondern ein Muster, das sich über den Bestand zieht.
Was in Dülmen besonders ist.
Ein Bestand mit einem Jahrgang
Nach der Zerstörung von 92 Prozent der Wohngebäude im März 1945 stammt der Innenstadtbestand ganz überwiegend aus dem Wiederaufbau. Flachdachanschlüsse, Waschbetonflächen, alte Entwässerungsteile und Treppenhäuser dieser Jahrzehnte sind die Befunde, die immer wieder auftreten. Wer das weiß, sucht bei der Aufnahme gezielt danach, statt auf die nächste Meldung zu warten.
Alte Entwässerung im Wasserschutzgebiet
Dülmen hat mit dem Wasserschutzgebiet Dülmen – Verordnung vom 17. November 1986, geändert am 27. Mai 2008 – und dem Anteil am Gebiet Lette/Humberg zwei festgesetzte Schutzgebiete; das Gebiet Dülmen reicht über die Kreisgrenze bis auf Halterner Stadtgebiet. Ein undichter Ablauf an einem Bau der 1950er-Jahre ist damit mehr als ein Feuchtefleck. Wir melden solche Befunde vorrangig.
185 Quadratkilometer, neun Bauerschaften
Dülmen ist die flächengrößte Stadt im Kreis Coesfeld bei niedriger Siedlungsdichte; die Anfahrtswege zwischen den Objekten im Kirchspiel, in Rorup, Merfeld und Hiddingsel sind lang. Wir arbeiten deshalb mit gesammelten Mängellisten je Ortslage, statt jede Einzelmeldung mit einer eigenen Fahrt zu beantworten.
Was die Kleinreparaturen in Dülmen umfassen.
Einfache Reparaturen nach Abstimmung: Beschläge, Türschließer, Handläufe, lose Befestigungen
Wechsel von Leuchtmitteln in Treppenhäusern, an Zugängen und auf Stellplatzflächen
Beschilderung: Hausnummern, Hinweis- und Fluchtwegschilder, Beschriftung an Klingel und Briefkasten
Gezielte Kontrolle der typischen Bauteile aus dem Wiederaufbau: Flachdachanschlüsse, Waschbeton, Entwässerung, Treppenhäuser
Vorrangige Meldung undichter Abläufe und Entwässerungsteile wegen der Wasserschutzgebiete Dülmen und Lette/Humberg
Gesammelte Abarbeitung je Ortslage über die 185 Quadratkilometer Stadtfläche
Der genaue Umfang entsteht bei der Objektaufnahme. Den vollständigen Leistungsrahmen zeigt die Seite Kleinreparaturen; wie wir Dülmen insgesamt betreuen, steht auf Objektmanagement Dülmen.
Von Dorsten nach Dülmen
Hüttenstraße 1, 46284 Dorsten
Wir fahren Dülmen von der Hüttenstraße in Dorsten aus an — rund 34 km.
Die Karte wird von OpenStreetMap geladen. Dabei wird Ihre IP-Adresse an deren Server übertragen.
Gilt nur für diesen Besuch. Dauerhaft erlauben lässt sich das unter „Externe Medien" in den Cookie-Einstellungen.
Was ist typisch für Dülmener Häuser aus dem Wiederaufbau?
Bauteile, die alle etwa gleich alt sind. Am 21. und 22. März 1945 wurde die Dülmener Innenstadt zerstört, 92 Prozent aller Wohngebäude lagen in Trümmern; der Wiederaufbau lief in den 1950er-Jahren, das neue Rathaus wurde 1956 übergeben. Entsprechend häufig sind Flachdachanschlüsse, Waschbetonflächen, alte Entwässerung und Treppenhäuser dieser Zeit die Stellen, an denen etwas auffällt. Wir prüfen sie bei der Aufnahme gezielt mit.
In Buldern haben wir mehrere kleine Objekte. Lohnt sich das für Kleinreparaturen?
Wenn sie zusammen abgearbeitet werden, ja. Dülmen ist mit rund 185 Quadratkilometern die flächengrößte Stadt im Kreis Coesfeld, und Buldern hat als bis 1975 eigenständige Gemeinde eine eigene Ortsmitte mit eigenem Bestand. Wir sammeln die Meldungen je Ortslage und arbeiten sie in einem Gang ab. Einzelne Fahrten für eine einzelne Leuchte wären in dieser Struktur der falsche Weg.
Ein Ablauf am Haus ist undicht. Muss das in Dülmen sofort gemeldet werden?
Wir melden es vorrangig. Dülmen hat mit dem Wasserschutzgebiet Dülmen und dem Anteil am Gebiet Lette/Humberg zwei festgesetzte Schutzgebiete, und das Gebiet Dülmen reicht bis auf Halterner Stadtgebiet. Bei einem Bestand, dessen Entwässerung überwiegend aus dem Wiederaufbau stammt, ist ein undichter Ablauf zudem selten ein Einzelfall – wir sehen deshalb gleich die vergleichbaren Stellen mit an.
Kleinreparaturen in der Nachbarschaft.
Wir sind im gesamten Einsatzgebiet unterwegs. Für Verwaltungen mit mehreren Objekten lassen sich Termine zusammenlegen.
Wir sehen uns das Objekt an und stellen den Umfang zusammen, der vor Ort wirklich gebraucht wird. Rückmeldung innerhalb eines Werktages, telefonisch unter 02362 7409030.