Borken besteht aus dem Hauptort mit 20.107 Einwohnern und zehn weiteren Stadtteilen, die 1969 eingemeindet wurden: Gemen und Kirchspiel Gemen mit zusammen 7.466 Einwohnern, Weseke mit 4.968, Burlo und Borkenwirthe mit zusammen 3.577, Marbeck mit 2.463 sowie Grütlohn, Hoxfeld, Rhedebrügge und Westenborken mit zusammen 2.762. Bei 279 Einwohnern je Quadratkilometer gegenüber 526 im nordrhein-westfälischen Durchschnitt liegen diese Bestände weit auseinander.
Die Kernstadt wurde im Frühjahr 1945 zu vier Fünfteln und mehr zerstört, vor allem durch die Bombardements vom 21. bis 23. März. Weitgehend unversehrt blieb nur der südliche Teil der Altstadt um Johanniter- und Vennestraße – dessen alte Bausubstanz wurde jedoch bei der Stadtsanierung ab 1976 vollständig abgeräumt. Die Vennestraße selbst wurde aufgegeben und großflächig mit einem Einkaufszentrum überbaut, über dem die Stadthalle liegt.
Was erhalten blieb, steht mitten im Stadtgefüge: fünf Türme der bis 1433 vollendeten Stadtbefestigung und mehrere Mauerreste, teils in Wohn- und Geschäftslagen – der Diebesturm von 1555 in der Turmstraße 33 mit anschließendem Mauerstück, der Kuhmturm, der Wedemhoveturm, der Windmühlenturm und der Holkensturm in der Wallstraße 5. Der Stützpfeiler Bär wurde 1976 abgebrochen und unter Verwendung der alten Backsteine in ein Parkhaus einbezogen.
Was in Borken besonders ist.
Denkmalsubstanz steht zwischen den Häusern
Fünf Türme und mehrere Mauerreste der Stadtbefestigung stehen in Wohn- und Geschäftslagen, unter anderem in der Turmstraße 33 und der Wallstraße 5. Bei Arbeiten an angrenzenden Gebäuden und Flächen ist diese Substanz zu schonen; obere Denkmalbehörde ist der Kreis Borken. Wer eine Leiter anstellt oder ein Gerüst plant, klärt das vorher.
Nutzungen übereinander an der ehemaligen Vennestraße
Über dem Einkaufszentrum, das die aufgegebene Vennestraße überbaut, liegt die Stadthalle. Handel, Veranstaltung und Parkierung übereinander bedeuten, dass Zuständigkeiten für Zugänge, Beleuchtung und Beschilderung nicht selbsterklärend sind. Bei Objekten in dieser Lage klären wir zuerst, wer für welche Fläche einsteht, und erst dann, was zu tun ist.
Elf Stadtteile bei sehr geringer Dichte
279 Einwohner je Quadratkilometer gegenüber 526 im Landesdurchschnitt: In Borken ist die Fahrzeit zwischen den Objekten der größere Aufwandsblock, nicht die Arbeit selbst. Wir sammeln Meldungen je Ortsteil und arbeiten sie in einem Gang ab – in Gemen, Weseke, Burlo, Marbeck und den kleineren Ortslagen macht das den Unterschied.
Was die Kleinreparaturen in Borken umfassen.
Einfache Reparaturen nach Abstimmung: Beschläge, Türschließer, Handläufe, lose Befestigungen
Wechsel von Leuchtmitteln in Treppenhäusern, an Zugängen und auf Stellplatzflächen
Beschilderung: Hausnummern, Hinweis- und Fluchtwegschilder, Beschriftung an Klingel und Briefkasten
Ortsteilweise gesammelte Abarbeitung über die elf Stadtteile
Klärung der Zuständigkeiten bei Objekten mit übereinanderliegenden Nutzungen
Abstimmung mit der Denkmalbehörde, wenn Arbeiten an Gebäude oder Fläche neben Turm oder Mauerrest stattfinden
Der genaue Umfang entsteht bei der Objektaufnahme. Den vollständigen Leistungsrahmen zeigt die Seite Kleinreparaturen; wie wir Borken insgesamt betreuen, steht auf Objektmanagement Borken.
Von Dorsten nach Borken
Hüttenstraße 1, 46284 Dorsten
Wir fahren Borken von der Hüttenstraße in Dorsten aus an — rund 24 km.
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Unsere Häuser stehen in Gemen und Weseke. Wie werden Mängel dort abgearbeitet?
Gesammelt und je Ortsteil. Borken hat elf Stadtteile bei 279 Einwohnern je Quadratkilometer – zum Vergleich: der Landesdurchschnitt liegt bei 526. Zwischen Gemen und Weseke liegt eine echte Strecke. Wir nehmen die Meldungen laufend auf, bündeln sie nach Ortsteilen und arbeiten sie in einem Gang ab. Was nicht warten kann, wird davon ausgenommen und gesondert abgestimmt.
Was ist bei Arbeiten neben dem Diebesturm in der Turmstraße zu beachten?
Dass der Turm von 1555 stammt und samt anschließendem Mauerstück zur erhaltenen Stadtbefestigung gehört. Bei Arbeiten an angrenzenden Gebäuden und Flächen ist diese Substanz zu schonen – das betrifft Gerüste, Anlehnpunkte, Anker und alles, was Erschütterung erzeugt. Obere Denkmalbehörde ist der Kreis Borken. Wir stimmen solche Arbeiten vorher ab, statt sie im Nachhinein zu erklären.
Wir betreuen Flächen an der Stadthalle über den Ladenflächen. Wer ist wofür zuständig?
Das ist dort die erste Frage, nicht die zweite. Die frühere Vennestraße wurde aufgegeben und großflächig mit einem Einkaufszentrum überbaut, über dem die Stadthalle liegt – Handel, Veranstaltungsbetrieb und Parkierung liegen übereinander. Zugänge, Beleuchtung und Beschilderung gehören deshalb nicht automatisch zu derselben Zuständigkeit. Wir nehmen die Flächen auf und halten fest, welche zum Auftrag gehören.
Kleinreparaturen in der Nachbarschaft.
Wir sind im gesamten Einsatzgebiet unterwegs. Für Verwaltungen mit mehreren Objekten lassen sich Termine zusammenlegen.
Wir sehen uns das Objekt an und stellen den Umfang zusammen, der vor Ort wirklich gebraucht wird. Rückmeldung innerhalb eines Werktages, telefonisch unter 02362 7409030.