Coesfeld ist Kreisstadt und besteht aus der Kernstadt, dem 1975 eingegliederten Ortsteil Lette und einer Reihe von Bauerschaften: Goxel mit dem Monenberg, Gaupel an der Berkel, Harle am Honigbach, Stevede, Flamschen, Sükerhook, Stockum und Sirksfeld, dazu die Siedlung Brink im Norden. Zu Lette gehören die Bauerschaften Letter Berg, Pascherhook, Stripperhook, Wulferhook, Beikel, Letter Bruch und Herteler. Die Objekte liegen also nicht auf einer Route, sondern verteilt über ein weites Gebiet.
Das Grün der Stadt hat eine ungewöhnliche Struktur. Die ehemalige Stadtmauer ist bis auf das Walkenbrückentor und den Pulverturm verschwunden; Wallanlage, Berkel-Umflut und die Reste der Schanzen der Ludgerusburg bilden heute einen Spazierweg rund um die Innenstadt. Die Friedhöfe liegen an der Bergallee, der Friedhofsallee und der Osterwicker Straße. Weitere Grünstrukturen sind die Sieben Quellen am Hohnerbach, der Heidesee in der Coesfelder Heide und der Stadtpark mit der Torhausruine der Ludgerusburg als Eingang.
Alter Baumbestand entlang von Alleen und Wallanlagen bedeutet zweierlei: viel Laub im Herbst und eine Kontrolle auf Totholz, die zur regelmäßigen Arbeit gehört und nicht zur Ausnahme. Dazu kommt, dass Coesfeld Anteil an zwei festgesetzten Wasserschutzgebieten hat und für die Innenstadt eine Gestaltungssatzung samt Gestaltungsfibel gilt.
Was in Coesfeld besonders ist.
Alleen und alter Bestand an der Wallanlage
Die Friedhöfe an Bergallee, Friedhofsallee und Osterwicker Straße sowie die Wallanlage entlang der Berkel-Umflut sind von altem Baumbestand geprägt. Das bedeutet ein Laubaufkommen, das sich in wenigen Wochen ballt, und eine Kontrolle auf Totholz, die im Herbst und nach Sturmereignissen mitläuft. Auffälligkeiten melden wir mit Foto, statt sie im Vorbeigehen zu beurteilen.
Zwei Wasserschutzgebiete und die Berkel mitten in der Stadt
Festgesetzt sind das Wasserschutzgebiet Coesfeld – Verordnung vom 29. September 1982, geändert am 12. Oktober 2005 – und das Wasserschutzgebiet Lette/Humberg mit Verordnung vom 2. Februar 2001, das bis auf Dülmener Gebiet reicht. Die Berkel fließt durch die Stadt und wird am Walkenbrückentor gestaut. Schnittgut und Laub gehören deshalb nicht ans Ufer, und Bewuchs auf Belägen entfernen wir mechanisch.
Gestaltungssatzung für die Innenstadt
Die Stadt Coesfeld hat für die Innenstadt eine Gestaltungssatzung mit einer Gestaltungsfibel, die Vorgaben zur äußeren Gestaltung macht. Sie gilt auch außerhalb des Denkmalbereichs Mühlen-/Walkenbrückenstraße. Wer eine sichtbare Außenfläche nicht nur pflegt, sondern verändert – Beläge, Einfassungen, Bepflanzung im Straßenbild –, prüft die Vorgaben besser vorher als nachher.
Was die Grünpflege in Coesfeld umfasst.
Rasen-, Beet- und Gehölzpflege der vereinbarten Flächen, auch bei Objekten in den Bauerschaften
Baum- und Gehölzpflege mit Sichtkontrolle auf Totholz, dokumentiert und mit Foto gemeldet
Laubbeseitigung mit Vorrang für Wege, Treppen und Zufahrten
Mechanische Entfernung von Bewuchs auf Belägen wegen der Wasserschutzgebiete Coesfeld und Lette/Humberg
Aufnahme und Abfuhr von Schnittgut, auch bei Objekten in Gewässernähe an Berkel und Umflut
Rückfrage zur Gestaltungssatzung, bevor in der Innenstadt eine sichtbare Fläche verändert wird
Der genaue Umfang entsteht bei der Objektaufnahme. Den vollständigen Leistungsrahmen zeigt die Seite Grünpflege; wie wir Coesfeld insgesamt betreuen, steht auf Objektmanagement Coesfeld.
Von Dorsten nach Coesfeld
Hüttenstraße 1, 46284 Dorsten
Wir fahren Coesfeld von der Hüttenstraße in Dorsten aus an — rund 44 km.
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Zu unserem Objekt an der Friedhofsallee gehören alte Bäume. Was gehört zur Kontrolle?
Eine regelmäßige Sichtkontrolle vom Boden aus, mit besonderem Blick nach dem Laubfall und nach Sturm. An Bergallee, Friedhofsallee und Osterwicker Straße steht alter Alleebestand, und Totholz zeigt sich dort oft erst, wenn die Krone kahl ist. Was auffällt, halten wir mit Foto fest und melden es. Die Beurteilung durch einen Sachverständigen und der Schnitt in der Krone sind eigene Leistungen, die wir koordinieren, aber nicht nebenbei erledigen.
Darf Schnittgut an der Berkel liegen bleiben?
Nein, es wird aufgenommen und abgefahren. Die Berkel fließt durch Coesfeld und wird am Walkenbrückentor gestaut, ein Teil läuft als Umflut um die Innenstadt. Coesfeld hat zudem Anteil an zwei festgesetzten Wasserschutzgebieten. Liegen gebliebenes Material am Ufer wäre in dieser Lage ein vermeidbares Risiko – und in Rinnen und Einläufen führt es zu genau den Verstopfungen, die im nächsten Starkregen auffallen.
Gilt die Coesfelder Gestaltungssatzung auch für die Bepflanzung vor dem Haus?
Die Gestaltungssatzung samt Gestaltungsfibel macht Vorgaben zur äußeren Gestaltung in der Innenstadt und gilt auch außerhalb des Denkmalbereichs Mühlen-/Walkenbrückenstraße. Ob eine konkrete Maßnahme erfasst ist, hängt vom Einzelfall ab. Die laufende Pflege einer vorhandenen Bepflanzung ist unproblematisch; bei einer Umgestaltung des sichtbaren Straßenbilds fragen wir vorher bei der Stadt nach.
Grünpflege in der Nachbarschaft.
Wir sind im gesamten Einsatzgebiet unterwegs. Für Verwaltungen mit mehreren Objekten lassen sich Termine zusammenlegen.
Wir sehen uns das Objekt an und stellen den Umfang zusammen, der vor Ort wirklich gebraucht wird. Rückmeldung innerhalb eines Werktages, telefonisch unter 02362 7409030.