Grünpflege in Borken über elf Stadtteile hinweg gedacht.
Borken hat 279 Einwohner je Quadratkilometer, der Landesdurchschnitt liegt bei 526. Große Grundstücke, viel Gehölz, weite Wege – das prägt jede Pflegeplanung.
Borken besteht aus dem Hauptort mit gut 20.000 Einwohnern und zehn weiteren Stadtteilen, die 1969 eingemeindet wurden: Gemen mit dem Wasserschloss und der Gemener Freiheit, Kirchspiel Gemen, Weseke mit Heimathaus, Apothekergarten und Bockwindmühle, Burlo mit Kloster und Kirche St. Marien, Borkenwirthe, Marbeck mit dem barocken Haus Döring, dazu Grütlohn, Hoxfeld, Rhedebrügge und Westenborken. Bei 279 Einwohnern je Quadratkilometer – gegenüber 526 im nordrhein-westfälischen Durchschnitt – liegen die Objekte weit auseinander, und die Grundstücke sind groß.
Der Naturraum ist entsprechend präsent. Borken liegt am Nordwestrand des Naturparks Hohe Mark-Westmünsterland, westlich des Höhenzugs Die Berge. Im Stadtteil Burlo liegt das Naturschutzgebiet Burlo-Vardingholter Venn und Entenschlatt, bei Hoxfeld der Pröbstingsee als Naherholungsgebiet mit dem als Wasserburg angelegten Haus Pröbsting. Durch das Stadtgebiet fließen die Borkener und die Bocholter Aa. Wer hier Außenanlagen pflegt, hat es öfter mit Gehölz und Randlagen zu tun als mit reiner Rasenfläche.
Dazu kommt eine Regelung, die die Pflegefläche vergrößert: Bei Grundstücken ohne Hochbord zwischen Gehweg und Fahrbahn gilt ein Streifen von 1,50 Metern Breite auf der Straßenfläche als Gehweg – und die Anlieger, denen die Gehwegreinigung übertragen ist, was in Borken der Regelfall ist, müssen diesen Streifen reinigen. In den ländlichen Ortsteilen ist das häufiger der Fall, als man beim Blick auf einen Lageplan vermutet.
Was in Borken besonders ist.
Ohne Hochbord ist die Fahrbahn Teil der Fläche
Fehlt zwischen Gehweg und Fahrbahn das Hochbord, gilt ein 1,50 Meter breiter Streifen der Straßenfläche als Gehweg und ist entsprechend zu reinigen – einschließlich des Bewuchses, der sich dort in den Fugen hält. In Weseke, Burlo, Marbeck und Rhedebrügge ist das keine Ausnahme. Wir messen die tatsächliche Fläche bei der Aufnahme nach, statt sie aus dem Grundriss abzuleiten.
Naturnahe Randlagen statt Ziergarten
Am Rand des Naturparks Hohe Mark-Westmünsterland, am Burlo-Vardingholter Venn und rund um den Pröbstingsee überwiegt Gehölz. Die Arbeit besteht dort weniger im Mähen als im maßvollen Rückschnitt, im Freihalten von Wegen und im Umgang mit Aufwuchs an Grundstücksrändern. Bei Objekten unmittelbar am Schutzgebiet stimmen wir das Vorgehen vorher ab.
Zwei Aa-Läufe und das Wasserschutzgebiet Im Trier
Die Borkener und die Bocholter Aa durchfließen das Stadtgebiet, und die Stadtwerke Borken betreiben das festgesetzte Wasserschutzgebiet Im Trier – Verordnung vom 10. Juli 1997, geändert am 4. Juli 2002. Schnittgut und Laub werden aufgenommen und abgefahren, Bewuchs auf Belägen entfernen wir mechanisch, und Reinigungswasser geht nicht in Graben oder Gully.
Was die Grünpflege in Borken umfasst.
Rasen-, Beet- und Gehölzpflege der vereinbarten Flächen, auf großen Grundstücken auch in den Randbereichen
Rückschnitt von Gehölz und Aufwuchs an Grundstücksrändern, an Schutzgebieten nach vorheriger Abstimmung
Reinigung und Freihalten des 1,50-Meter-Streifens, wo zwischen Gehweg und Fahrbahn kein Hochbord vorhanden ist
Mechanische Entfernung von Bewuchs auf Belägen wegen des Wasserschutzgebiets Im Trier
Laubbeseitigung mit Vorrang für Wege, Treppen und Zufahrten
Ortsteilweise gebündelte Ausführung, weil die Objekte über elf Stadtteile verteilt liegen
Der genaue Umfang entsteht bei der Objektaufnahme. Den vollständigen Leistungsrahmen zeigt die Seite Grünpflege; wie wir Borken insgesamt betreuen, steht auf Objektmanagement Borken.
Von Dorsten nach Borken
Hüttenstraße 1, 46284 Dorsten
Wir fahren Borken von der Hüttenstraße in Dorsten aus an — rund 24 km.
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In Burlo grenzt unser Grundstück ans Venn. Worauf achten Sie beim Rückschnitt?
Auf das Maß und auf den Zeitpunkt. Das Naturschutzgebiet Burlo-Vardingholter Venn und Entenschlatt liegt unmittelbar daneben, und was am Grundstücksrand steht, gehört oft schon zum Übergangsbereich. Wir schneiden dort so weit zurück, wie es für Verkehrssicherheit und Zugänglichkeit nötig ist, und stimmen alles Weitergehende vorher ab, statt es zu entscheiden und danach zu erklären.
Unsere Wohnanlagen liegen in Gemen, Weseke und Marbeck. Wie wird das organisiert?
Nach Ortsteilen gebündelt. Borken hat 279 Einwohner je Quadratkilometer gegenüber 526 im Landesdurchschnitt und elf Stadtteile über ein weites Gebiet verteilt – die Fahrzeit zwischen den Objekten ist hier der größere Aufwandsblock als die Fläche selbst. Wir legen die Gänge deshalb so, dass ein Ortsteil in einem Zug abgearbeitet wird, und melden je Standort getrennt zurück.
Zu unserem Grundstück gibt es keinen Bordstein. Gehört der Streifen davor zur Pflegefläche?
In Borken ja. Bei Grundstücken ohne Hochbord zwischen Gehweg und Fahrbahn gilt ein Streifen von 1,50 Metern Breite auf der Straßenfläche als Gehweg, und die Reinigung ist den Anliegern übertragen – in Borken ist das der Regelfall. Damit gehört auch der Bewuchs in den Fugen dazu. Wir nehmen die Streifenlänge bei der Objektaufnahme auf, weil sie sich sonst regelmäßig als größer herausstellt als angenommen.
Grünpflege in der Nachbarschaft.
Wir sind im gesamten Einsatzgebiet unterwegs. Für Verwaltungen mit mehreren Objekten lassen sich Termine zusammenlegen.
Wir sehen uns das Objekt an und stellen den Umfang zusammen, der vor Ort wirklich gebraucht wird. Rückmeldung innerhalb eines Werktages, telefonisch unter 02362 7409030.