Grünpflege in Gladbeck wo Wald und Halde bis an die Wohnanlage reichen.
Rund 600 Hektar öffentlich nutzbare Erholungsfläche auf einem Stadtgebiet dieser Größe: Gladbeck hat einen Baumbestand im Wohnumfeld, den man beim Laub merkt.
Gladbeck verteilt sich auf sechs Stadtteile mit sehr verschiedenen Außenanlagen. Am Rosenhügel in Brauck steht eine zwischen 1950 und 1955 erbaute ECA-Siedlung des Marshallplan-Wohnungsbaus: gleichartige Kleinwohnungsbauten in Zeilen, dazwischen durchgehende Grünflächen. In Rentfort-Nord liegen drei voneinander abgesetzte Neubausiedlungen mit gemeinsamen Zuwegungen. Ellinghorst ist mit 2.898 Einwohnern auf 6,12 Quadratkilometern der mit Abstand dünnst besiedelte Stadtteil – dort gibt es mehr Freifläche als Bebauung.
Der Grünanteil ist für eine Ruhrgebietsstadt ungewöhnlich hoch: rund 600 Hektar öffentlich nutzbare Erholungsflächen, davon 180 Hektar Parks und Spielplätze, 200 Hektar städtischer Wald und 200 Hektar rekultivierte Bergehalden, dazu 62 Kinderspielplätze, 34,7 Hektar Kleingärten und die Stadtgärten Johowstraße und Frochtwinkel/Schulstraße mit 12,5 Hektar. Im Wittringer Wald steht das Ehrenmal von 1932, am Rand das Wasserschloss Wittringen. Für Wohnanlagen in diesen Lagen heißt das: hoher Baumbestand direkt am Objekt und entsprechend viel Laub.
Zwei Dinge kommen hinzu, die anderswo keine Rolle spielen. Nach der Übersicht der Bezirksregierung Münster hat Gladbeck Anteil am festgesetzten Wasserschutzgebiet Holsterhausen/Üfter Mark; welche Lagen im Einzelnen betroffen sind, klären wir vor der ersten Pflege. Und die Werke in Ellinghorst, Zweckel und Rentfort – Rockwool, Ineos Phenol, Pilkington, Surteco – liegen unmittelbar an Wohnbebauung.
Was in Gladbeck besonders ist.
400 Hektar Wald und Halde im Stadtgebiet
200 Hektar städtischer Wald und 200 Hektar rekultivierte, mit Wegen erschlossene Bergehalden bedeuten einen Baumbestand im Wohnumfeld, der weit über dem liegt, was eine Stadt dieser Größe sonst hat. Das Laubaufkommen konzentriert sich im Herbst auf wenige Wochen – Pflege am Objekt heißt hier vor allem, Wege und Zufahrten frei zu halten, bevor sie rutschig werden.
Zeilenbau mit durchgehendem Grün
Die ECA-Siedlung am Rosenhügel und die drei Siedlungen in Rentfort-Nord sind mit durchlaufenden Grünflächen zwischen den Häusern und gemeinsamen Zuwegungen gebaut. Es gibt dort kaum eingezäunte Einzelgärten, dafür viele Flächen, die mehreren Häusern gemeinsam gehören. Wer sie pflegt und wo eine Fläche endet, gehört in die Objektaufnahme.
Staubeintrag in den werksnahen Lagen
Rockwool, Ineos Phenol, Pilkington und Surteco liegen in Ellinghorst, Zweckel und Rentfort direkt neben Wohnlagen; in Ellinghorst sitzt mit CFT sogar ein Hersteller von Entstaubungsanlagen. Auf Belägen, Bepflanzung und Randsteinen setzt sich dort mehr ab als in anderen Stadtteilen. Den Verschmutzungsgrad sehen wir uns vor der Aufnahme an, statt ihn zu unterstellen.
Was die Grünpflege in Gladbeck umfasst.
Rasen-, Beet- und Gehölzpflege der vereinbarten Flächen, auch auf gemeinschaftlichem Grün zwischen Zeilenbauten
Hecken- und Strauchschnitt an Zuwegungen, Stellplätzen und Müllstandorten
Laubbeseitigung mit Schwerpunkt auf Wegen, Treppen und Zufahrten in den wald- und haldennahen Lagen
Unkraut- und Moosentfernung auf befestigten Flächen, mechanisch statt mit Mitteln, weil Gladbeck Anteil am Wasserschutzgebiet Holsterhausen/Üfter Mark hat
Reinigung von Belägen und Ausstattung in den werksnahen Lagen, wo Staubeintrag die Flächen schneller zusetzt
Abfahren von Schnittgut und Laub
Der genaue Umfang entsteht bei der Objektaufnahme. Den vollständigen Leistungsrahmen zeigt die Seite Grünpflege; wie wir Gladbeck insgesamt betreuen, steht auf Objektmanagement Gladbeck.
Von Dorsten nach Gladbeck
Hüttenstraße 1, 46284 Dorsten
Wir fahren Gladbeck von der Hüttenstraße in Dorsten aus an — rund 17 km.
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Wer pflegt die Grünflächen zwischen den Zeilen am Rosenhügel?
Das hängt davon ab, wie die Flächen zugeordnet sind. Die ECA-Siedlung am Rosenhügel ist zwischen 1950 und 1955 mit durchgehenden Grünflächen zwischen den Häusern gebaut worden – Einzelgärten im heutigen Sinne gibt es dort kaum. Wir nehmen die Flächen mit der Verwaltung gemeinsam auf und halten schriftlich fest, welche zum Auftrag gehören und welche nicht.
Dürfen bei uns in Gladbeck Unkrautvernichter eingesetzt werden?
Wir arbeiten grundsätzlich mechanisch. Nach der Übersicht der Bezirksregierung Münster hat Gladbeck Anteil am festgesetzten Wasserschutzgebiet Holsterhausen/Üfter Mark, das mit der Verordnung vom 4. Mai 1998 festgesetzt wurde. Welche Schutzzone ein Objekt berührt, ist im Einzelfall zu klären – und solange das nicht geklärt ist, ist die mechanische Entfernung ohnehin der Weg, der keine Rückfrage auslöst.
Warum setzen sich die Beläge an unserem Objekt in Ellinghorst so schnell zu?
Weil dort Industrie und Wohnen unmittelbar nebeneinanderliegen. In Ellinghorst und im südlichen Zweckel stehen Rockwool, Ineos Phenol und weitere Werke direkt an der Wohnbebauung; die Belastung mit Staub ist dort ein Thema für sich. Beim Angebot sehen wir uns die Flächen deshalb an, statt einen Erfahrungswert aus einem anderen Stadtteil zu übernehmen.
Grünpflege in der Nachbarschaft.
Wir sind im gesamten Einsatzgebiet unterwegs. Für Verwaltungen mit mehreren Objekten lassen sich Termine zusammenlegen.
Wir sehen uns das Objekt an und stellen den Umfang zusammen, der vor Ort wirklich gebraucht wird. Rückmeldung innerhalb eines Werktages, telefonisch unter 02362 7409030.