Dachbeschichtung in Marl wo die Farbe eine Genehmigungsfrage ist.
In der Marler Bereitschaftssiedlung steht das Gesamtbild unter Denkmalschutz. Eine Beschichtung verändert die Farbe einer Dachfläche — damit ist sie dort abstimmungspflichtig.
Ob eine Dachfläche beschichtet werden sollte, hängt am Zustand der Eindeckung. Verwittert, aber intakt ist der Fall, in dem eine Beschichtung sinnvoll sein kann; entscheidend ist das Material, nicht das Alter des Dachs. Auf einer Fläche mit Rissen oder porösen Stellen bleibt sie eine Kaschierung. Wir beurteilen das vor dem Angebot und sagen ab, wenn die Fläche es nicht hergibt.
In Marl kommt eine Frage hinzu, die woanders keine ist. Die Bereitschaftssiedlung in Drewer-Nord wurde ab 1938 für Facharbeiter, Meister und leitende Angestellte der Chemischen Werke Hüls gebaut, Architekt war Clemens Anders, der Stil traditionalistisch nach der Stuttgarter Schule. Fünf Häuser in der Ludwigshafener, Oppauer und Uerdinger Straße stehen einzeln unter Denkmalschutz — und darüber hinaus das Gesamtbild der Siedlung. Viele Häuser sind inzwischen in Privatbesitz; am Ensembleschutz ändert das nichts.
Der zweite Marler Punkt betrifft die Haltbarkeit. Rund 60 Prozent des Stadtgebiets sind Grün-, Wald- und Wasserfläche; in Marl-Hamm, Sinsen-Lenkerbeck und Hüls stehen Häuser unmittelbar am Bestand. Eine Beschichtung ist kein Bewuchsschutz: Wo eine Fläche beschattet ist und langsam abtrocknet, kommt der Bewuchs zurück. Das gehört gesagt, bevor jemand eine Beschichtung als Dauerlösung gegen Moos versteht.
Was in Marl besonders ist.
Das Gesamtbild der Bereitschaftssiedlung ist geschützt
Neben fünf einzeln geschützten Häusern in der Ludwigshafener, Oppauer und Uerdinger Straße steht das Gesamtbild der ab 1938 errichteten Siedlung unter Denkmalschutz. Eine Beschichtung verändert die Farbe der Dachfläche sichtbar und ist damit abstimmungspflichtig — auch bei Häusern in Privatbesitz und auch dann, wenn das einzelne Haus kein Baudenkmal ist. Diese Klärung übernehmen wir vor dem Angebot.
Beschattete Lagen bekommen den Bewuchs zurück
Etwa acht Quadratkilometer Haard liegen auf Marler Gebiet, dazu 7,28 Quadratkilometer Lenkerbecker Mark und 134 Hektar Naturschutzgebiet Die Burg; rund 60 Prozent des Stadtgebiets sind Grün-, Wald- und Wasserfläche. In Marl-Hamm, Sinsen-Lenkerbeck und Hüls ist die Beschattung die Ursache des Bewuchses. Eine Beschichtung ändert daran nichts — sie ist ein Oberflächenschutz und kein Standortwechsel.
Windexponierte Lagen an den Halden
Die Halde Brinkfortsheide Fortsetzung erreicht 116,8 Meter über NHN, die Halde Lipper Höhe 88,1 Meter, die Petersbergdeponie 88,0 Meter. Objekte in solchen Lagen haben eine deutlich ausgeprägtere Wetterseite als Häuser in geschlossener Bebauung. Das ist bei der Beurteilung von Untergrund und Materialwahl ein eigener Punkt und lässt sich nicht aus dem Nachbarobjekt ableiten.
Was zur Dachbeschichtung in Marl gehört.
Beurteilung von Eindeckung, Untergrund und Zustand vor dem Angebot, mit Absage bei ungeeigneter Fläche
In der Bereitschaftssiedlung: Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde vor jeder Aussage zu Material und Farbton
Reinigung als Vorbereitung, mit Rücksicht auf die Lage zum Wasserschutzgebiet Haard
Einordnung der Beschattungssituation, damit die Erwartung an die Haltbarkeit stimmt
Abstimmung des Materials auf die vorhandene Eindeckung und die Windexposition der Lage
Bildliche Dokumentation; gerissene oder poröse Bereiche gehen als Feststellung zurück
Der genaue Umfang entsteht bei der Objektaufnahme. Den vollständigen Leistungsrahmen zeigt die Seite Dachbeschichtung; wie wir Marl insgesamt betreuen, steht auf Objektmanagement Marl.
Von Dorsten nach Marl
Hüttenstraße 1, 46284 Dorsten
Wir fahren Marl von der Hüttenstraße in Dorsten aus an — rund 13 km.
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Unser Haus in der Bereitschaftssiedlung ist Privateigentum. Gilt der Denkmalschutz trotzdem?
Ja. Geschützt sind fünf Häuser einzeln und darüber hinaus das Gesamtbild der Siedlung; dass viele Häuser inzwischen privat sind, hebt den Ensembleschutz nicht auf. Eine Beschichtung verändert die Farbe der Dachfläche sichtbar und ist damit abstimmungspflichtig. Wir klären das mit der Unteren Denkmalbehörde, bevor Material und Farbton überhaupt zur Sprache kommen.
Hält eine Beschichtung das Dach in Marl-Hamm dauerhaft moosfrei?
Nein, und das sagen wir vorher. In Marl-Hamm und Sinsen-Lenkerbeck reicht der Bestand bis an die Bebauung, rund 60 Prozent des Stadtgebiets sind Grün-, Wald- und Wasserfläche. Beschattung ist dort die Ursache, und die bleibt. Eine Beschichtung ist ein Oberflächenschutz auf einer tragfähigen Eindeckung, kein dauerhafter Bewuchsschutz.
Spielt die Lage an einer Halde für die Materialwahl eine Rolle?
Ja. Die Halde Brinkfortsheide Fortsetzung erreicht 116,8 Meter, die Lipper Höhe 88,1 Meter — Objekte in solchen Lagen sind deutlich stärker windexponiert als in geschlossener Bebauung. Wetterseite und Belastung fallen dort anders aus, und das gehört in die Beurteilung von Untergrund und Material. Übertragen lässt sich das nicht vom Nachbarobjekt.
Dachbeschichtung in der Nachbarschaft.
Wir sind im gesamten Einsatzgebiet unterwegs. Für Verwaltungen mit mehreren Objekten lassen sich Termine zusammenlegen.
Wir sehen uns das Objekt an und stellen den Umfang zusammen, der vor Ort wirklich gebraucht wird. Rückmeldung innerhalb eines Werktages, telefonisch unter 02362 7409030.