Winterdienst in Dülmen erst der Straßentyp, dann der Streuwagen.
In Dülmen ist die Winterwartung der Gehwege bei den Straßentypen S 1a, S 2a und S 3a auf die Grundstückseigentümer übertragen. Was zu tun ist, hängt also am Objekt.
Dülmen ist mit rund 185 Quadratkilometern die flächenmäßig größte Stadt im Kreis Coesfeld und hat dabei knapp 48.000 Einwohner. Das ist für den Winterdienst der entscheidende Umstand: Die Objekte liegen weit auseinander. Der Stadtbezirk Kirchspiel umfasst allein neun Bauerschaften – Börnste, Daldrup, Dernekamp, Leuste, Mitwick, Empte, Rödder, Weddern und Welte – mit Einzelhöfen und Streusiedlung. Dazu kommen Rorup, Buldern, Hiddingsel, Hausdülmen und Merfeld, die bis 1975 eigenständige Gemeinden mit eigenen Ortsmitten waren, und die Innenstadt, die 1945 fast vollständig zerstört und in den 1950er-Jahren wieder aufgebaut wurde.
Die Satzung der Stadt Dülmen über die Straßenreinigung verbietet auf Gehwegen bei Eis- und Schneeglätte die Verwendung von Salz oder sonstigen auftauenden Mitteln grundsätzlich; erlaubt ist sie nur in eng begrenzten Fällen. Wo die Winterwartung dem Anlieger übertragen ist, sind abstumpfende Mittel vorrangig einzusetzen. Übertragen ist die Winterwartung der Gehwege bei den Straßentypen S 1a, S 2a und S 3a.
Damit steht am Anfang jedes Dülmener Auftrags eine Frage, die anderswo keine Rolle spielt: Welcher Straßentyp liegt am Objekt vor? Davon hängt ab, ob die Fläche überhaupt zur Pflicht gehört. Dazu kommt, dass Dülmen Anteil an zwei festgesetzten Wasserschutzgebieten hat – dem Wasserschutzgebiet Dülmen, festgesetzt mit Verordnung vom 17. November 1986 und geändert am 27. Mai 2008, und dem Gebiet Lette/Humberg mit Verordnung vom 2. Februar 2001.
Was in Dülmen besonders ist.
Der Straßentyp bestimmt den Leistungsumfang
Die Winterwartung der Gehwege ist in Dülmen bei den Straßentypen S 1a, S 2a und S 3a auf die Grundstückseigentümer übertragen. Welcher Typ am Objekt vorliegt, gehört deshalb in die Objektaufnahme und nicht in eine spätere Klärung. Ohne diese Angabe lässt sich weder der Umfang festlegen noch beurteilen, wofür der Eigentümer überhaupt einsteht.
Baumscheiben zählen zum Gehweg – auch im Winter
Nach dem städtischen Merkblatt gehören Straßenbegleitgrün, Beete und Baumscheiben bis maximal 10 Quadratmeter zum Gehweg. Sie sind damit Teil der Fläche, für die der Eigentümer einsteht, und zugleich die Fläche, auf der Salz und salzhaltiger Schnee nichts zu suchen haben. Die Ablageflächen für geräumten Schnee gehören deshalb vor dem ersten Einsatz festgelegt.
185 Quadratkilometer und neun Bauerschaften
Dülmen ist die flächengrößte Stadt im Kreis Coesfeld bei niedriger Siedlungsdichte. Zwischen den Objekten im Kirchspiel, in Rorup, Merfeld und Hiddingsel liegen lange Wege. Wir schneiden die Touren deshalb nach Ortslagen statt nach Kundenzugehörigkeit und beginnen früh genug, dass die entlegenen Standorte nicht die letzten sind.
Was der Winterdienst in Dülmen umfasst.
Feststellung des Straßentyps am Objekt – S 1a, S 2a oder S 3a – vor der Festlegung des Leistungsumfangs
Räumen der vereinbarten Gehwege, Zugänge und Stellplatzflächen
Streuen mit abstumpfenden Mitteln, wie es die Satzung vorrangig vorsieht; auftauende Mittel nur in den eng begrenzten zugelassenen Fällen
Freihalten der Baumscheiben und des Straßenbegleitgrüns bis 10 Quadratmeter, die zum Gehweg zählen – ohne Salz und ohne salzhaltigen Schnee
Tourenschnitt nach Ortslagen, weil die Objekte über 185 Quadratkilometer verteilt liegen
Aufnahme des Streuguts nach Ende der Glätte und Einsatzdokumentation
Der genaue Umfang entsteht bei der Objektaufnahme. Den vollständigen Leistungsrahmen zeigt die Seite Winterdienst; wie wir Dülmen insgesamt betreuen, steht auf Objektmanagement Dülmen.
Von Dorsten nach Dülmen
Hüttenstraße 1, 46284 Dorsten
Wir fahren Dülmen von der Hüttenstraße in Dorsten aus an — rund 34 km.
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Woran erkennen wir, ob wir in Dülmen überhaupt winterwartungspflichtig sind?
Am Straßentyp. Die Satzung überträgt die Winterwartung der Gehwege bei den Straßentypen S 1a, S 2a und S 3a auf die Grundstückseigentümer. Welcher Typ vor einem Objekt vorliegt, ist bei der Stadt hinterlegt; wir klären das bei der Objektaufnahme, bevor eine Fläche kalkuliert wird. Ohne diese Angabe wäre jedes Angebot eine Schätzung.
Zählt die Baumscheibe vor dem Haus im Winter mit?
Ja. Das Merkblatt der Stadt Dülmen rechnet Straßenbegleitgrün, Beete und Baumscheiben bis maximal 10 Quadratmeter zum Gehweg. Damit gehört die Fläche zur Pflicht – und zugleich gilt für sie, dass dort weder Salz gestreut noch salzhaltiger Schnee gelagert werden darf. Wir legen deshalb vorher fest, wohin der geräumte Schnee kommt.
In Buldern und Hiddingsel liegen unsere Objekte weit auseinander. Wie wird das geplant?
Nach Ortslagen, nicht nach Kunden. Dülmen ist mit rund 185 Quadratkilometern die flächengrößte Stadt im Kreis Coesfeld, und zwischen Buldern, Hiddingsel, Rorup und den neun Bauerschaften des Kirchspiels liegen echte Strecken. Eine Tour, die zwischen den Ortsteilen hin- und herspringt, funktioniert im Winter nicht. Wir bündeln deshalb je Ortslage und legen die Reihenfolge vor Saisonbeginn fest.
Winterdienst in der Nachbarschaft.
Wir sind im gesamten Einsatzgebiet unterwegs. Für Verwaltungen mit mehreren Objekten lassen sich Termine zusammenlegen.
Wir sehen uns das Objekt an und stellen den Umfang zusammen, der vor Ort wirklich gebraucht wird. Rückmeldung innerhalb eines Werktages, telefonisch unter 02362 7409030.