Drohneninspektion in Marl für Bauformen, die man nicht anleitern kann.
Marls Stadtkern wurde in den 1960er-Jahren am Reißbrett entworfen: Scheibenhochhäuser, Hügelhäuser mit Terrassen, eine glasüberdachte Einkaufszone in Hüls. Bauformen, bei denen eine Sichtprüfung aus der Luft der naheliegende Weg ist.
Marl hat einen gebauten statt eines gewachsenen Stadtkerns. Ab den 1960er-Jahren entstand die Stadtmitte nach dem Leitbild der autogerechten Stadt: Scheibenhochhäuser in rechtwinkliger Anordnung um das denkmalgeschützte Rathaus von van den Broek und Bakema, vierspurige Ringstraßen, ein künstlicher City-See und vier sogenannte Hügelhäuser ab 1966 mit großen Terrassen, Gartenhöfen im Erdgeschoss und Stellplätzen im Untergeschoss. Bei solchen Bauformen liegen Dachflächen und Terrassenebenen übereinander, und was auf der oberen Ebene passiert, ist von der unteren nicht zu sehen.
In Hüls-Süd, mit über 12.000 Einwohnern dem einwohnerstärksten Stadtteil, kommt eine Besonderheit dazu: Die alte Einkaufszone an der Hülsstraße mit ihren Fassaden aus dem 19. Jahrhundert ist glasüberdacht, und an Hüls- und Trogemannstraße liegen Fußgängerzonen. Eine Glasüberdachung ist ein Bauteil, das regelmäßig kontrolliert werden will — auf Bewuchs, Verschmutzung, lose Teile und den Zustand der Entwässerung. Vom Boden aus sieht man davon die Unterseite.
Und in Drewer-Nord liegt die Bereitschaftssiedlung, ab 1938 für Facharbeiter, Meister und leitende Angestellte der Chemischen Werke Hüls gebaut. Fünf Häuser stehen einzeln unter Denkmalschutz, das Gesamtbild der Siedlung ebenfalls. Außenarbeiten sind dort abstimmungspflichtig — was bedeutet, dass am Anfang eine belastbare Einschätzung des Zustands steht und nicht der Auftrag.
Was in Marl besonders ist.
Eine Glasüberdachung über der alten Einkaufszone
Die Hülsstraße ist in ihrem alten Abschnitt glasüberdacht; die Fassaden darunter stammen aus dem 19. Jahrhundert. Glasflächen und ihre Entwässerung in Höhe lassen sich vom Boden nur eingeschränkt beurteilen, und die Fußgängerzonen an Hüls- und Trogemannstraße begrenzen zusätzlich, wann dort mit Technik gearbeitet werden kann. Ein Blick von oben ist hier der direkte Weg.
Bauformen mit übereinanderliegenden Ebenen
Die Hügelhäuser ab 1966 haben Gartenhöfe im Erdgeschoss, große Terrassen darüber und Stellplätze im Untergeschoss; die Scheibenhochhäuser stehen an vierspurigen Ringen. Aufstellflächen für Hubarbeitsbühnen sind begrenzt, und die oberen Ebenen sind von unten nicht einsehbar. Genau dafür ist die Sichtprüfung aus der Luft gedacht.
Ein Ensemble, das als Ganzes geschützt ist
In der Bereitschaftssiedlung stehen fünf Häuser an der Ludwigshafener, Oppauer und Uerdinger Straße einzeln unter Denkmalschutz, dazu das Gesamtbild der Siedlung; viele Häuser sind inzwischen in Privatbesitz. Weil Außenarbeiten abstimmungspflichtig sind, ist die Reihenfolge vorgegeben: erst sehen, dann abstimmen, dann arbeiten. Ein gleichartiger Bestand lässt sich dabei in einem Termin vergleichend erfassen.
Was die Inspektion in Marl umfasst.
Abstimmung von Inspektionsbereich, Zeitfenster und Rahmenbedingungen vor dem Termin
Foto- und Videoaufnahmen von Dachflächen, Terrassenebenen, Anschlüssen, Rinnen und Fassadenbereichen
Glas- und Überdachungsflächen mit Blick auf Bewuchs, Verschmutzung und Entwässerung
Bei Siedlungsbeständen mehrere vergleichbare Dächer in einem Termin
Dokumentation sichtbarer Auffälligkeiten mit Ort und Datum, im geschützten Ensemble als Grundlage für die Abstimmung mit der Denkmalbehörde
Einschätzung, welche Bereiche eine fachliche Detailprüfung vor Ort brauchen
Der genaue Umfang entsteht bei der Objektaufnahme. Den vollständigen Leistungsrahmen zeigt die Seite Drohneninspektion; wie wir Marl insgesamt betreuen, steht auf Objektmanagement Marl.
Von Dorsten nach Marl
Hüttenstraße 1, 46284 Dorsten
Wir fahren Marl von der Hüttenstraße in Dorsten aus an — rund 13 km.
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Kann die Glasüberdachung an der Hülsstraße aus der Luft beurteilt werden?
Von oben sieht man, was von oben zu sehen ist: Verschmutzung, Bewuchs, Laub in den Entwässerungsrinnen, offensichtlich beschädigte oder verschobene Elemente. Das ist bei einer Überdachung in Höhe die Perspektive, die sonst fehlt — vom Boden aus blickt man nur gegen die Unterseite. Für die Beurteilung von Konstruktion und Befestigung braucht es weiterhin eine fachliche Prüfung.
Unsere Wohnanlage im Stadtkern hat Terrassen auf mehreren Ebenen. Ist das ein Fall für die Drohne?
Häufig ja. Bei den Marler Hügelhäusern liegen Gartenhöfe im Erdgeschoss, Terrassen darüber und Stellplätze im Untergeschoss; die Ebenen verdecken einander. Aufstellflächen für eine Hubarbeitsbühne sind zwischen den Ringstraßen und dem City-See begrenzt. Eine Sichtprüfung aus der Luft liefert in solchen Fällen zuerst die Übersicht, aus der sich der weitere Aufwand ableiten lässt.
Unsere Häuser stehen in der Bereitschaftssiedlung. Dürfen wir überhaupt etwas verändern?
Das entscheidet die Untere Denkmalbehörde, nicht der Dienstleister. Fünf Häuser der Siedlung stehen einzeln unter Denkmalschutz, geschützt ist aber auch das Gesamtbild — Außenarbeiten sind deshalb abstimmungspflichtig. Die Inspektion liefert dafür die Grundlage: dokumentierte Aufnahmen des Ist-Zustands, mit denen sich eine Abstimmung überhaupt erst führen lässt.
Drohneninspektion in der Nachbarschaft.
Wir sind im gesamten Einsatzgebiet unterwegs. Für Verwaltungen mit mehreren Objekten lassen sich Termine zusammenlegen.
Wir sehen uns das Objekt an und stellen den Umfang zusammen, der vor Ort wirklich gebraucht wird. Rückmeldung innerhalb eines Werktages, telefonisch unter 02362 7409030.