Drohneninspektion in Dorsten sehen, bevor Gerüst und Antrag kommen.
In der Dorstener Altstadt fehlt die Aufstellfläche, in Barkenberg die Zufahrt, in Hervest steht die Denkmalbehörde vor jeder Außenarbeit. In all diesen Fällen ist eine Sichtprüfung aus der Luft der sinnvolle erste Schritt.
Dorsten hat drei Bautypen, bei denen ein Blick von oben mehr bringt als eine Leiter. Der erste ist die Zechensiedlung Hervest: eine Gartenstadt-Anlage ab 1913, ursprünglich 544 Häuser, seit 1987 vollständig als Denkmalbereich geschützt. Dort stehen gleichartige Reihen- und Doppelhäuser in langen Zügen — Dächer, die sich in Neigung, Deckung und Alter gleichen. Wenn man an einem Haus einen Befund hat, ist die nächste Frage immer, wie es bei den anderen aussieht. Ein Überflug beantwortet sie in einem Termin.
Der zweite ist die Altstadt. Sie wurde 1945 zu rund 80 Prozent zerstört und auf dem mittelalterlichen Grundriss wieder aufgebaut: enge Gassen, geschlossene Blockränder, seit 1978 in weiten Teilen Fußgängerzone mit zeitlich beschränkter Anlieferung. Rückseiten und Innenhöfe sind dort vom Boden aus schlicht nicht einsehbar, und eine Aufstellfläche für Hubarbeitsbühnen gibt es in der Gasse nicht.
Der dritte ist Wulfen-Barkenberg. Die Planstadt der 1960er- und 1970er-Jahre hat autofreie Wohnwege, Reihenhauszeilen und großflächiges gemeinschaftliches Grün. Was in einem normalen Wohngebiet die Zufahrt für den Hubsteiger wäre, ist dort ein Fußweg. Auch hier gilt: erst sehen, dann entscheiden, ob überhaupt jemand aufs Dach muss.
Was in Dorsten besonders ist.
Ein Ensemble aus vergleichbaren Dächern
Die Zechensiedlung Hervest umfasste ursprünglich 544 Häuser und ist seit 1987 als Denkmalbereich geschützt; 178 Häuser wurden später privatisiert, modernisiert wurde ab 1986. Für eine Bestandsaufnahme ist ein solcher gleichartiger Bestand der günstigste Fall — vergleichbare Dachflächen nebeneinander, in einem Termin erfasst, mit Aufnahmen, die sich gegeneinanderhalten lassen.
In der Altstadt fehlt die Aufstellfläche
Der Wiederaufbau folgte dem mittelalterlichen Grundriss: enge Gassen, geschlossene Blockränder, dazu seit 1978 Fußgängerzone mit beschränkter Zufahrt und Markttagen am Montag, Donnerstag und Samstag. Ein Hubsteiger braucht dort eine Absperrung und ein Zeitfenster. Für die Frage, ob überhaupt etwas zu tun ist, ist das ein unverhältnismäßiger Aufwand.
Autofreie Wohnwege in Barkenberg
Barkenberg wurde als Neue Stadt Wulfen auf der grünen Wiese geplant — mit verkehrsberuhigten Quartieren, autofreien Wohnwegen und großen gemeinschaftlichen Grünflächen. Anleiter- und Aufstellpunkte, die anderswo selbstverständlich sind, fehlen. Eine Sichtprüfung aus der Luft kommt an Stellen heran, an die man sonst nur mit erheblichem Aufwand gelangt.
Was die Inspektion in Dorsten umfasst.
Abstimmung des Inspektionsbereichs und der Rahmenbedingungen vor dem Termin, im Denkmalbereich Hervest zusammen mit dem Eigentümer
Foto- und Videoaufnahmen von Dachflächen, Anschlüssen, Kaminen, Rinnen und Fassadenbereichen
Bei Ensembles mehrere vergleichbare Dächer in einem Termin, sodass sich die Aufnahmen nebeneinanderhalten lassen
Dokumentation sichtbarer Auffälligkeiten mit Ort und Datum
Einschätzung, welche Bereiche eine fachliche Detailprüfung vor Ort brauchen — die Aufnahmen ersetzen sie nicht
Abstimmung des weiteren Vorgehens, in geschützten Bereichen einschließlich der erforderlichen Abstimmung mit der Denkmalbehörde
Der genaue Umfang entsteht bei der Objektaufnahme. Den vollständigen Leistungsrahmen zeigt die Seite Drohneninspektion; wie wir Dorsten insgesamt betreuen, steht auf Objektmanagement Dorsten.
Unser Betrieb in Dorsten
Hüttenstraße 1, 46284 Dorsten
Der Betrieb liegt im Stadtgebiet, die Wege sind entsprechend kurz.
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Wir verwalten mehrere Häuser in der Zechensiedlung Hervest. Lohnt sich ein gemeinsamer Termin?
In einem so gleichartigen Bestand meistens ja. Die Siedlung entstand ab 1913 mit ursprünglich 544 Häusern und steht seit 1987 vollständig als Denkmalbereich unter Schutz — die Dächer sind vergleichbar gebaut und vergleichbar alt. Aufnahmen aus einem Termin lassen sich deshalb nebeneinanderlegen, und man sieht, ob ein Befund ein Einzelfall ist oder das ganze Ensemble betrifft.
Unser Haus steht in der Fußgängerzone. Geht eine Inspektion dort überhaupt?
Der Bereich, die Uhrzeit und die Rahmenbedingungen werden vorher abgestimmt — das gehört bei einem Termin in der Altstadt zur Vorbereitung und nicht zum Einsatztag. Grundsätzlich ist die Fußgängerzone gerade ein Fall für die Sichtprüfung aus der Luft: Für Gerüst oder Hubsteiger braucht es dort eine Absperrung, und die Zufahrt ist ohnehin zeitlich beschränkt, an Markttagen zusätzlich.
Ersetzt die Drohne den Dachdecker?
Nein. Die Aufnahmen zeigen, was von außen sichtbar ist — lose Ziegel, verschobene Anschlüsse, Bewuchs in Rinnen, Auffälligkeiten an Kaminen. Was darunter liegt, sieht man nicht. Die Inspektion dient dazu, den Umfang einer Maßnahme einzuschätzen und zu entscheiden, wo eine fachliche Detailprüfung nötig ist. Sie ersetzt diese Prüfung nicht.
Drohneninspektion in der Nachbarschaft.
Wir sind im gesamten Einsatzgebiet unterwegs. Für Verwaltungen mit mehreren Objekten lassen sich Termine zusammenlegen.
Wir sehen uns das Objekt an und stellen den Umfang zusammen, der vor Ort wirklich gebraucht wird. Rückmeldung innerhalb eines Werktages, telefonisch unter 02362 7409030.