Digitale Dokumentation in Borken wenn die Objekte über elf Stadtteile verteilt sind.
Borken ist mit 279 Einwohnern je Quadratkilometer ausgesprochen dünn besiedelt — der Landesdurchschnitt liegt bei 526. Wer hier mehrere Objekte betreut, braucht Nachweise je Adresse und nicht je Tour.
Borken besteht aus dem Hauptort und zehn weiteren Stadtteilen, die 1969 eingemeindet wurden und bis dahin eigenständig waren: Gemen mit eigenem historischem Kern und dem Wasserschloss, dazu Kirchspiel Gemen, Weseke, Burlo, Borkenwirthe, Marbeck, Grütlohn, Hoxfeld, Rhedebrügge und Westenborken. Bei 279 Einwohnern je Quadratkilometer gegenüber 526 im Landesdurchschnitt liegt zwischen zwei Objekten oft mehr Weg als Bebauung. Touren werden deshalb nach Ortsteilen gebündelt — und die Nachweise trotzdem je Adresse geführt.
Der zweite Grund betrifft die Fläche selbst. Die Borkener Straßenreinigungssatzung bestimmt, dass bei Grundstücken ohne Hochbord zwischen Gehweg und Fahrbahn ein Streifen von 1,50 Metern Breite auf der Straßenfläche als Gehweg gilt. In den ländlichen Ortsteilen ist genau das der Regelfall. Die tatsächlich zu bearbeitende Fläche ist dort größer, als ein Lageplan vermuten lässt, und die Winterwartung der Gehwege ist von 7 bis 20 Uhr sicherzustellen.
Und drittens gibt es eine Vorgabe, die sich nur dokumentieren lässt, nicht nachträglich beweisen: Nach der am 13. Dezember 2017 beschlossenen Satzung dürfen Baumscheiben und begrünte Flächen nicht mit Salz oder sonstigen auftauenden Materialien bestreut werden, und salzhaltiger Schnee darf dort nicht gelagert werden. Wo der geräumte Schnee hingekommen ist, gehört deshalb in den Nachweis.
Was in Borken besonders ist.
Elf Stadtteile, dünn besiedelt
279 Einwohner je Quadratkilometer gegenüber einem Landesdurchschnitt von 526: In Borken ist die Fahrzeit zwischen den Objekten der größere Aufwand, nicht die Fläche am einzelnen Objekt. Deshalb wird jeder Gang der Adresse zugeordnet und nicht dem Tourenabschnitt — sonst lässt sich für ein einzelnes Objekt in Weseke oder Burlo nichts belegen.
Ohne Hochbord gehört ein Fahrbahnstreifen dazu
Fehlt zwischen Gehweg und Fahrbahn das Hochbord, gilt nach der Satzung ein Streifen von 1,50 Metern Breite auf der Straßenfläche als Gehweg. In den ländlichen Ortsteilen ist das häufig, und die Streckenlänge wird dort regelmäßig unterschätzt. Der Fotobeleg zeigt, welcher Streifen tatsächlich bearbeitet wurde.
Wohin der geräumte Schnee gekommen ist
Die Satzung vom 13. Dezember 2017 untersagt Salz und sonstige auftauende Materialien auf Baumscheiben und begrünten Flächen und verbietet dort auch die Lagerung salzhaltigen Schnees. Diese Vorgabe betrifft nicht nur das Streumittel, sondern die Ablagestelle — und die lässt sich im Nachhinein nicht rekonstruieren, wenn niemand sie festgehalten hat.
Was in Borken dokumentiert wird.
Leistungsnachweis je Gang mit Datum, Uhrzeit und Adresse — auch wenn eine Tour mehrere Ortsteile umfasst
Fotobeleg der bearbeiteten Fläche einschließlich des 1,50-Meter-Streifens, wo kein Hochbord vorhanden ist
Angabe des Streumittels und der Ablagestelle des geräumten Schnees
Vermerk der Einsatzzeit innerhalb des satzungsgemäßen Fensters von 7 bis 20 Uhr
Ereignismeldungen mit Bild und Ort, etwa an Gebäuden neben denkmalgeschützter Bausubstanz
Zusammenstellung je Objekt für Eigentümer und Verwaltung
Der genaue Umfang entsteht bei der Objektaufnahme. Den vollständigen Leistungsrahmen zeigt die Seite Dokumentation; wie wir Borken insgesamt betreuen, steht auf Objektmanagement Borken.
Von Dorsten nach Borken
Hüttenstraße 1, 46284 Dorsten
Wir fahren Borken von der Hüttenstraße in Dorsten aus an — rund 24 km.
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Wir haben Objekte in Weseke und in Gemen. Bekommen wir je Objekt einen eigenen Nachweis?
Ja. Die Tour bündelt nur die Fahrt, nicht den Nachweis. Bei elf Stadtteilen und einer Siedlungsdichte von 279 Einwohnern je Quadratkilometer wäre eine Sammelmeldung für den Tag für keine der beiden Adressen prüfbar.
An unserer Straße gibt es keinen Bordstein. Was gilt dort überhaupt als Gehweg?
Nach der Borkener Satzung gilt bei Grundstücken ohne Hochbord ein Streifen von 1,50 Metern Breite auf der Straßenfläche als Gehweg, und die Anlieger, denen die Gehwegreinigung übertragen ist — in Borken der Regelfall —, müssen diese Fläche in dieser Breite reinigen beziehungsweise den Winterdienst leisten. Der Fotobeleg hält fest, welcher Streifen bearbeitet wurde; das beugt der Diskussion vor, ob genug Fläche erfasst war.
Können wir belegen, dass kein salzhaltiger Schnee auf den Baumscheiben gelagert wurde?
Dafür wird die Ablagestelle mit dokumentiert. Die Satzung untersagt sowohl das Bestreuen von Baumscheiben und begrünten Flächen mit auftauenden Materialien als auch die Lagerung salzhaltigen Schnees dort. Ein Bild der Ablagestelle nach dem Einsatz ist der einzige Beleg, den es dafür überhaupt geben kann.
Dokumentation in der Nachbarschaft.
Wir sind im gesamten Einsatzgebiet unterwegs. Für Verwaltungen mit mehreren Objekten lassen sich Termine zusammenlegen.
Wir sehen uns das Objekt an und stellen den Umfang zusammen, der vor Ort wirklich gebraucht wird. Rückmeldung innerhalb eines Werktages, telefonisch unter 02362 7409030.