Industriereinigung in Bocholt im Industriepark über dem Schutzgebiet.
Der Industriepark Bocholt liegt im Ortsteil Mussum — und Mussum ist zugleich Namensgeber eines festgesetzten Wasserschutzgebiets. Was eingesetzt wird und wohin das Reinigungswasser geht, ist hier keine Nebenfrage.
Der Industriepark Bocholt liegt südwestlich der bebauten Stadtfläche im Ortsteil Mussum: rund 300 Betriebe mit über 7.000 Beschäftigten, direkt an die B 67 angebunden und über ein Industriestammgleis an den Bocholter Bahnhof, 2010 um 20 Hektar nach Süden erweitert. Möglich wurde er erst 1975 mit der Eingemeindung von zehn Umlandgemeinden. Größter Arbeitgeber der Stadt ist der Getriebehersteller Flender; dazu kommen Autoneum, Gigaset, Benning, Olbrich, die Spaleck Gruppe, Pergan, Grunewald, Duvenbeck und Rose Bikes. Heute bestimmen Metall- und Elektroindustrie die Wirtschaft — die Textilbranche, die ab 1852 mindestens 114 Firmengründungen hervorbrachte, ist mit dem LWL-Museum TextilWerk vor allem noch als Geschichte präsent.
Der entscheidende Umstand steht schon im Namen des Ortsteils. Die Bezirksregierung Münster führt für Bocholt drei festgesetzte Wasserschutzgebiete: Liedern (Verordnung vom 18. Dezember 2019), Mussum (21. Mai 2004) und Schöttensteiner Wald (29. April 2011); Betreiber ist die Bocholter Energie- und Wasserversorgung. Zwei davon tragen die Namen Bocholter Ortsteile — und der Industriepark liegt im Umfeld eines von ihnen. Wassergefährdende Reinigungsmittel und ein unkontrolliertes Abschwemmen in Gullys oder Gräben scheiden damit aus.
Der zweite Umstand ist der Betrieb selbst. Bei rund 300 Unternehmen auf einem Gelände ist Schichtbetrieb die Regel, nicht die Ausnahme. Reinigungsfenster liegen außerhalb der Produktionszeiten, und Hallenflächen, Sozialräume und Außenanlagen werden getrennt betrachtet — sie haben unterschiedliche Anforderungen, unterschiedliche Zugangszeiten und unterschiedliche Verfahren.
Was in Bocholt besonders ist.
Industriepark im Umfeld eines Wasserschutzgebiets
Der Industriepark Bocholt liegt im Ortsteil Mussum, der zugleich einem seit dem 21. Mai 2004 festgesetzten Wasserschutzgebiet den Namen gibt; hinzu kommen Liedern und Schöttensteiner Wald. Für Hallen-, Flächen- und Außenreinigung heißt das: Mittelwahl, Rückhaltung und Entsorgungsweg gehören vor den Einsatz, und Reinigungswasser darf nicht in Gullys oder Gräben laufen.
Schichtbetrieb bei rund 300 Unternehmen
Über 7.000 Beschäftigte auf einem Gelände bedeuten Produktionszeiten, die sich nicht nach dem Dienstleister richten. Reinigungsfenster liegen außerhalb der Produktion; Hallenflächen, Sozialräume und Außenanlagen werden getrennt geplant, weil sie unterschiedliche Zugangszeiten und Verfahren verlangen. Was wann möglich ist, gibt der Betrieb vor.
Metallbearbeitung prägt das Verschmutzungsbild
Heute bestimmen Metall- und Elektroindustrie die Bocholter Wirtschaft: Flender als größter Arbeitgeber, dazu Autoneum, Benning, Olbrich, die Spaleck Gruppe und Grunewald. Wo Metall bearbeitet wird, sind Späne sowie Öl- und Kühlschmierstoffrückstände die Regel — eine andere Aufgabe als trockener Staub, mit anderer Mittelwahl, anderer Reihenfolge und einer eigenen Frage nach dem Entsorgungsweg.
Was die Industriereinigung in Bocholt umfasst.
Vor-Ort-Aufnahme mit Klärung der Schutzgebietslage, des Entwässerungsanschlusses und der Zugangszeiten
Verfahrensabstimmung mit dem Betrieb, einschließlich Mittelwahl, Rückhaltung und Entsorgungsweg
Getrennte Betrachtung von Hallenflächen, Anlagenumgebungen, Sozialräumen und Außenanlagen
Reinigung von Böden, Verkehrs-, Rangier- und Verladeflächen nach abgestimmtem Ablauf
Einsatzfenster außerhalb der Produktionszeiten, abgestimmt auf den Schichtbetrieb
Dokumentierter Abschluss mit Bildern des bearbeiteten Bereichs
Der genaue Umfang entsteht bei der Objektaufnahme. Den vollständigen Leistungsrahmen zeigt die Seite Industriereinigung; wie wir Bocholt insgesamt betreuen, steht auf Objektmanagement Bocholt.
Von Dorsten nach Bocholt
Hüttenstraße 1, 46284 Dorsten
Wir fahren Bocholt von der Hüttenstraße in Dorsten aus an — rund 40 km.
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Unser Betrieb liegt im Industriepark Mussum. Was heißt das für die Wahl der Reinigungsmittel?
Dass die Frage vor dem Einsatz beantwortet sein muss. Mussum gibt einem seit dem 21. Mai 2004 festgesetzten Wasserschutzgebiet den Namen, und der Industriepark liegt in dessen Umfeld; für Bocholt führt die Bezirksregierung Münster außerdem Liedern und Schöttensteiner Wald. Wassergefährdende Mittel und ein Abschwemmen in Gullys oder Gräben scheiden aus — welches Verfahren möglich ist, hängt vom Verschmutzungsbild und vom Entwässerungsanschluss ab.
Wir fahren durchgehend Schicht. Wann kann überhaupt gereinigt werden?
In den Fenstern, die der Betrieb freigibt — häufig zwischen zwei Schichten oder in Bereichen, die zeitweise stillgelegt werden. Bei rund 300 Betrieben mit über 7.000 Beschäftigten im Industriepark ist das der Regelfall. Deshalb werden Hallenflächen, Anlagenumgebungen, Sozialräume und Außenanlagen getrennt geplant und nicht in einem Zug abgearbeitet.
Bei uns fallen Späne und Kühlschmierstoff an. Ist das ein Sonderfall?
Es ist in Bocholt eher der Normalfall — Metall- und Elektroindustrie bestimmen heute die Wirtschaft der Stadt. Späne mit Öl- und Kühlschmierstoffrückständen verlangen andere Mittel und eine andere Reihenfolge als trockener Staub, und die Frage nach dem Entsorgungsweg stellt sich hier zusätzlich, weil Reinigungswasser im Umfeld des Wasserschutzgebiets Mussum nicht einfach abfließen darf. Beides klären wir bei der Aufnahme.
Industriereinigung in der Nachbarschaft.
Wir sind im gesamten Einsatzgebiet unterwegs. Für Verwaltungen mit mehreren Objekten lassen sich Termine zusammenlegen.
Wir sehen uns das Objekt an und stellen den Umfang zusammen, der vor Ort wirklich gebraucht wird. Rückmeldung innerhalb eines Werktages, telefonisch unter 02362 7409030.