Industriereinigung in Borken vom Faserstaub bis zum Metallspan.
In Borken stehen Textilbetriebe aus dem 19. Jahrhundert neben Feuerfestwerkstoffen und Portalfräsmaschinen. Drei Branchen, drei völlig verschiedene Verschmutzungen — und damit drei verschiedene Verfahren.
Borken hat eine industrielle Struktur, die man der dünn besiedelten Kreisstadt nicht sofort ansieht. Die Bierbaum Unternehmensgruppe wurde 1895 gegründet und stellt Heim- und technische Textilien her; Wilh. Wülfing besteht seit 1885 und beschäftigt mit Arnold Kock Textil rund 520 Menschen. Daneben produziert Vesuvius/Foseco Feuerfestwerkstoffe mit rund 700 Beschäftigten, Fooke baut Portalfräsmaschinen, Börger in Weseke Maschinen, Salvia Gebäudetechnik geht auf die 1939 gegründete J. Rehms GmbH zurück, dazu kommen Netgo, die Deutsche Glasfaser und Borchers Logistik.
Für die Reinigung ist diese Mischung der eigentliche Ortsfaktor. Faserstaub aus der Textilverarbeitung setzt sich anders ab als mineralischer Staub aus der Feuerfestproduktion, und beides verhält sich anders als Späne, Öl und Kühlschmierstoff in der spanenden Metallbearbeitung. Was in der einen Halle das richtige Verfahren ist, verteilt in der anderen die Verschmutzung nur um. Deshalb steht am Anfang die Aufnahme vor Ort und nicht der Angebotstext.
Der zweite Umstand ist die Ausdehnung. Borken hat elf Stadtteile, 1969 eingemeindet und bis dahin eigenständig — Gemen, Kirchspiel Gemen, Weseke, Burlo, Borkenwirthe, Marbeck, Grütlohn, Hoxfeld, Rhedebrügge und Westenborken neben dem Hauptort. Bei 279 Einwohnern je Quadratkilometer gegenüber 526 im Landesdurchschnitt liegen die Standorte weit auseinander; Börger sitzt zum Beispiel in Weseke. Anfahrt und Materialtransport gehören deshalb in die Planung.
Was in Borken besonders ist.
Faserstaub aus einer alten Textilbranche
Bierbaum besteht seit 1895, Wilh. Wülfing seit 1885; beide sind bis heute in Borken produzierend tätig. Faserstaub legt sich flächig ab, setzt sich in Anlagenzwischenräumen und Absauganlagen fest und verhält sich beim Abtragen anders als körniger Staub. Verfahren, Reihenfolge und Absaugung richten sich danach — und werden mit dem Betrieb abgestimmt, weil produktionsnahe Bereiche eigene Regeln haben.
Mineralischer Staub und spanende Bearbeitung
Vesuvius/Foseco stellt in Borken Feuerfestwerkstoffe her — rund 700 Beschäftigte —, Fooke baut Portalfräsmaschinen. Mineralischer Staub und Späne mit Öl- und Kühlschmierstoffrückständen sind zwei verschiedene Aufgaben und vertragen weder dasselbe Mittel noch dieselbe Reihenfolge. In Betrieben mit beidem wird flächenweise getrennt gearbeitet.
Wasserschutzgebiet Im Trier
Für Borken ist das Wasserschutzgebiet „Im Trier“ der Stadtwerke Borken festgesetzt (Verordnung vom 10. Juli 1997, Änderung 4. Juli 2002). Bei Flächen- und Hallenreinigung heißt das: keine wassergefährdenden Mittel, kein Abschwemmen in Gräben oder Gullys, Rückhaltung und Entsorgungsweg vorher geklärt.
Was die Industriereinigung in Borken umfasst.
Vor-Ort-Aufnahme mit Bestimmung der Verschmutzungsart — Faserstaub, mineralischer Staub, Späne und Öl
Verfahrensabstimmung mit dem Betrieb, einschließlich Mittelwahl und Umgang mit Reinigungswasser
Flächenweise getrennte Bearbeitung, wo verschiedene Verschmutzungsarten nebeneinander vorkommen
Reinigung von Hallenböden, Anlagenumgebungen, Verkehrs- und Verladeflächen nach abgestimmtem Ablauf
Bündelung von Einsätzen nach Ortsteilen, weil die Standorte über elf Stadtteile verteilt liegen
Dokumentierter Abschluss mit Bildern des bearbeiteten Bereichs
Der genaue Umfang entsteht bei der Objektaufnahme. Den vollständigen Leistungsrahmen zeigt die Seite Industriereinigung; wie wir Borken insgesamt betreuen, steht auf Objektmanagement Borken.
Von Dorsten nach Borken
Hüttenstraße 1, 46284 Dorsten
Wir fahren Borken von der Hüttenstraße in Dorsten aus an — rund 24 km.
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Bei uns fällt Faserstaub an. Ist das für Sie etwas anderes als normaler Staub?
Ja, und zwar deutlich. Faserstaub legt sich flächig ab, hängt an Kanten und Zwischenräumen und lässt sich mit trockenen Verfahren leicht wieder in die Halle verteilen, statt ihn aufzunehmen. In Borken ist das ein alteingesessenes Thema — Bierbaum produziert seit 1895, Wilh. Wülfing seit 1885. Verfahren, Reihenfolge und Absaugung stimmen wir deshalb mit dem Betrieb ab.
In unserer Halle gibt es Bereiche mit Metallspänen und Bereiche mit Staub. Geht das in einem Durchgang?
Sinnvollerweise nicht. Späne mit Öl- und Kühlschmierstoffrückständen und trockener, mineralischer Staub — wie er etwa bei Feuerfestwerkstoffen anfällt — verlangen unterschiedliche Mittel und eine andere Reihenfolge. Wird beides in einem Zug bearbeitet, trägt man das eine in das andere. Wir teilen die Fläche deshalb auf und arbeiten die Bereiche getrennt ab.
Unsere Standorte liegen in Weseke und im Hauptort. Wie planen Sie das?
Nach Ortsteilen gebündelt. Borken hat elf Stadtteile und mit 279 Einwohnern je Quadratkilometer eine Siedlungsdichte weit unter dem Landesdurchschnitt von 526 — die Fahrzeit zwischen den Standorten ist deshalb ein realer Faktor. Welche Bereiche in einen Einsatz passen, klären wir bei der Aufnahme.
Industriereinigung in der Nachbarschaft.
Wir sind im gesamten Einsatzgebiet unterwegs. Für Verwaltungen mit mehreren Objekten lassen sich Termine zusammenlegen.
Wir sehen uns das Objekt an und stellen den Umfang zusammen, der vor Ort wirklich gebraucht wird. Rückmeldung innerhalb eines Werktages, telefonisch unter 02362 7409030.