Graffitientfernung in Dülmen je früher gemeldet, desto weniger bleibt zurück.
Dülmens Bestand stammt überwiegend aus dem Wiederaufbau — mit Oberflächen, die Farbe aufnehmen statt sie tragen. Und die Wege zwischen den Ortsteilen sind lang.
Nach den Angriffen vom 21. und 22. März 1945 lagen in Dülmen 92 Prozent aller Wohngebäude in Trümmern. Was heute steht, ist deshalb weit überwiegend Wiederaufbau: Putzflächen, Klinkerverblendungen und Betonoberflächen der 1950er- bis 1970er-Jahre, das neue Rathaus wurde 1956 übergeben. Für die Graffitientfernung ist das entscheidend, denn offenporige Oberflächen wie Waschbeton oder unbeschichteter Sichtbeton nehmen Lack tief auf, während er auf einer glatten, gut beschichteten Fläche eher aufliegt.
Die wenigen historischen Bauten sind zugleich die empfindlichsten: das Lüdinghauser Tor als Wahrzeichen, der Lorenkenturm, der Nonnenturm und die St.-Viktor-Kirche — im Wesentlichen alles, was von der alten Stadtbefestigung und dem alten Stadtbild geblieben ist. An solchem Mauerwerk wird nur nach Abstimmung und nach einer Probe gearbeitet.
Der dritte Punkt ist die Fläche. Dülmen ist mit rund 185 Quadratkilometern die flächengrößte Stadt im Kreis Coesfeld, dazu kommen neun Bauerschaften im Stadtbezirk Kirchspiel sowie Buldern, Hiddingsel, Rorup, Merfeld und Hausdülmen. An abgelegenen Objekten fällt ein Graffiti oft erst beim nächsten Kontrollgang auf — und je länger die Farbe steht, desto tiefer sitzt sie. Das Melden gehört deshalb in den Kontrollgang und nicht in den Zufall.
Was in Dülmen besonders ist.
Offenporige Oberflächen aus dem Wiederaufbau
Nach der Zerstörung von 92 Prozent der Wohngebäude prägt der Wiederaufbau das Bild: Putz, Klinkerverblendung, Waschbeton und Sichtbeton. Diese Oberflächen nehmen Farbe tiefer auf als glatter, beschichteter Untergrund. Was erreichbar ist, zeigt hier ausschließlich eine Probefläche — Erfahrungswerte von einer beschichteten Wand helfen nicht weiter.
Wenig Altbestand, und der ist empfindlich
Lüdinghauser Tor, Lorenkenturm, Nonnenturm und St. Viktor sind fast alles, was von der alten Stadt übrig ist. An solchem Mauerwerk wird nur nach Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde und mit vorheriger Probe gearbeitet. Ein zweiter Versuch mit stärkerem Mittel ist an diesen Flächen keine Option.
Einwirkzeit in einer weitläufigen Stadt
185 Quadratkilometer, neun Bauerschaften im Kirchspiel, dazu fünf weitere Ortsteile: An abgelegenen Objekten wird ein Graffiti spät bemerkt. Weil die Einwirkzeit mitbestimmt, wie tief die Farbe sitzt und ob ein Schatten bleibt, gehört die Sichtprüfung solcher Flächen in den regelmäßigen Kontrollgang.
Was die Graffitientfernung in Dülmen umfasst.
Aufnahme von Untergrund, Farbtyp, Einwirkzeit und Zugänglichkeit der Fläche
Probefläche vor der Behandlung, besonders an Waschbeton, Sichtbeton und unbeschichtetem Putz
Entfernung mit dem schonendsten wirksamen Verfahren; an Denkmalsubstanz nur nach Abstimmung
Auffangen von Rückständen und Spülwasser — Dülmen liegt in festgesetzten Wasserschutzgebieten
Sichtprüfung betroffener Flächen als fester Punkt im Kontrollgang, gerade an abgelegenen Objekten
Getrennte Prüfung eines Oberflächenschutzes für wiederholt betroffene Flächen
Der genaue Umfang entsteht bei der Objektaufnahme. Den vollständigen Leistungsrahmen zeigt die Seite Graffitientfernung; wie wir Dülmen insgesamt betreuen, steht auf Objektmanagement Dülmen.
Von Dorsten nach Dülmen
Hüttenstraße 1, 46284 Dorsten
Wir fahren Dülmen von der Hüttenstraße in Dorsten aus an — rund 34 km.
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An unserem Gebäude in Dülmen ist Waschbeton besprüht. Bekommt man das sauber?
Oft weitgehend, selten spurlos. Waschbeton ist offenporig, die Farbe zieht zwischen die Kiesel und in die Zementmatrix. Hoher Druck würde die Deckschicht abtragen und die Stelle dauerhaft verändern. Wir legen deshalb eine Probefläche an, arbeiten uns von der schonendsten Stufe nach oben und sagen Ihnen vorher, mit welchem Ergebnis realistisch zu rechnen ist.
Warum ist es wichtig, wie lange das Graffiti schon dort ist?
Weil die Einwirkzeit zusammen mit Porosität und Farbtyp bestimmt, wie tief die Farbe sitzt. Auf frischen Flächen bleibt sie eher oben, nach längerer Zeit ist sie eingezogen und hinterlässt häufiger einen Schatten. Bei weit auseinanderliegenden Objekten in Dülmen lohnt es sich deshalb, die Sichtprüfung in den regelmäßigen Kontrollgang zu nehmen.
Kommen Sie auch zu einem einzelnen Objekt in einer Bauerschaft?
Ja. Der Stadtbezirk Kirchspiel mit seinen neun Bauerschaften und die Ortsteile Buldern, Hiddingsel, Rorup, Merfeld und Hausdülmen gehören zum Einzugsgebiet. Weil die Wege lang sind, planen wir mehrere Aufgaben in derselben Ortslage möglichst zusammen und stimmen den Termin entsprechend ab.
Graffitientfernung in der Nachbarschaft.
Wir sind im gesamten Einsatzgebiet unterwegs. Für Verwaltungen mit mehreren Objekten lassen sich Termine zusammenlegen.
Wir sehen uns das Objekt an und stellen den Umfang zusammen, der vor Ort wirklich gebraucht wird. Rückmeldung innerhalb eines Werktages, telefonisch unter 02362 7409030.