Der Borkener Ortskern wurde im Frühjahr 1945 zu 80 bis 90 Prozent zerstört. Was von der alten Stadt blieb, steht heute nicht in einem geschlossenen Viertel, sondern verteilt im Straßenraum: fünf Türme der bis 1433 vollendeten Stadtbefestigung und mehrere Mauerreste — der Diebesturm an der Turmstraße 33 von 1555 mit anschließendem Mauerstück, der Holkensturm an der Wallstraße 5, dazu Kuhmturm, Wedemhoveturm und Windmühlenturm, teils nahe der Stadthalle und nordöstlich von St. Remigius. Historischer Backstein dieser Zeit ist offenporig und verträgt keinen Hochdruck.
Ganz anders sieht es wenige Meter weiter aus. Bei der Stadtsanierung ab 1976 wurde die Vennestraße aufgegeben und großflächig mit einem Einkaufszentrum überbaut, über dem die Stadthalle liegt. Dort geht es um jüngere, meist beschichtete Flächen mit Publikums- und Veranstaltungsbetrieb — die Verfahrensfrage ist einfacher, die Terminfrage dafür enger.
In den Ortsteilen stehen die geschützten Objekte weit auseinander: Wasserschloss Gemen, Haus Pröbsting mit dreiflügeliger Vorburg, Kloster und Kirche St. Marien in Burlo, Haus Döring von 1727 in Marbeck und die Kirche Hl. Kreuz in Borkenwirthe von 1949, die seit 2006 unter Denkmalschutz steht. Bei 279 Einwohnern je Quadratkilometer gegenüber 526 im Landesdurchschnitt liegt zwischen zwei Einsatzorten oft eine halbe Stadt — die Erlaubnis wird deshalb vor der Anfahrt geklärt, nicht davor.
Was in Borken besonders ist.
Türme und Mauerreste im Straßenraum
Fünf Türme der Stadtbefestigung und mehrere Mauerstücke stehen in Wohn- und Geschäftslagen: Turmstraße 33, Wallstraße 5, nahe der Stadthalle und nordöstlich von St. Remigius. Obere Denkmalbehörde ist der Kreis Borken. An diesem Backstein wird ohne Hochdruck und ausschließlich nach Abstimmung gearbeitet, mit vorheriger Probe an unauffälliger Stelle.
Die überbaute Vennestraße mit Stadthalle darüber
Bei der Sanierung ab 1976 wurde die Vennestraße aufgegeben und großflächig überbaut; über dem Einkaufszentrum liegt die Stadthalle. Solche zusammenhängend genutzten Bereiche mitten in der Stadt haben Publikums- und Veranstaltungszeiten. Die Verfahrenswahl ist dort meist unkritisch, das Zeitfenster dafür umso enger.
Geschützte Einzelobjekte, weit verstreut
Wasserschloss Gemen, Haus Pröbsting, Kloster St. Marien in Burlo, Haus Döring von 1727 in Marbeck und die seit 2006 geschützte Kirche Hl. Kreuz in Borkenwirthe liegen über das Stadtgebiet verteilt. Bei 279 Einwohnern je Quadratkilometer sind die Wege lang — Erlaubnis, Verfahren und Zugang gehören deshalb vor die Anfahrt geklärt.
Was die Graffitientfernung in Borken umfasst.
Aufnahme von Untergrund, Farbtyp, Einwirkzeit und Zugänglichkeit vor dem ersten Einsatz
Probe an unauffälliger Stelle, an historischem Backstein ausnahmslos
Entfernung ohne Hochdruck an Denkmalsubstanz, nach Abstimmung mit der zuständigen Behörde
Abstimmung der Zeitfenster bei Objekten mit Publikums- oder Veranstaltungsbetrieb
Auffangen von Rückständen und Spülwasser, besonders im Bereich des Wasserschutzgebiets Im Trier und in Gewässernähe
Bündelung mehrerer Aufgaben je Ortsteil, weil zwischen Gemen, Weseke und Burlo lange Wege liegen
Der genaue Umfang entsteht bei der Objektaufnahme. Den vollständigen Leistungsrahmen zeigt die Seite Graffitientfernung; wie wir Borken insgesamt betreuen, steht auf Objektmanagement Borken.
Von Dorsten nach Borken
Hüttenstraße 1, 46284 Dorsten
Wir fahren Borken von der Hüttenstraße in Dorsten aus an — rund 24 km.
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Ein Mauerstück nahe der Turmstraße in Borken ist besprüht. Können Sie das übernehmen?
Bei entsprechender Beauftragung ja, aber nicht ohne Abstimmung. Der Diebesturm an der Turmstraße 33 stammt von 1555, das anschließende Mauerstück gehört zur Stadtbefestigung; obere Denkmalbehörde ist der Kreis Borken. An diesem Backstein wird ohne Hochdruck gearbeitet, und vorher legen wir eine kleine Probe an einer wenig sichtbaren Stelle an.
Warum fragen Sie vor der Anfahrt so viel ab?
Weil Borken weitläufig ist. Mit 279 Einwohnern je Quadratkilometer gegenüber 526 im Landesdurchschnitt liegen die Ortsteile weit auseinander, und eine zweite Anfahrt kostet mehr als eine Rückfrage. Untergrund, Farbtyp, Zugang und gegebenenfalls die denkmalrechtliche Erlaubnis klären wir deshalb vorher, damit der Termin auch wirklich zum Ergebnis führt.
Wie ist es bei Flächen am Einkaufszentrum und der Stadthalle?
Dort ist meist nicht der Untergrund die Schwierigkeit, sondern der Kalender. Der Bereich der ehemaligen Vennestraße ist großflächig überbaut, darüber liegt die Stadthalle mit Veranstaltungsbetrieb. Wir stimmen das Zeitfenster mit dem Betreiber ab und sichern den Arbeitsbereich so ab, dass Publikumsverkehr und Arbeit sich nicht in die Quere kommen.
Graffitientfernung in der Nachbarschaft.
Wir sind im gesamten Einsatzgebiet unterwegs. Für Verwaltungen mit mehreren Objekten lassen sich Termine zusammenlegen.
Wir sehen uns das Objekt an und stellen den Umfang zusammen, der vor Ort wirklich gebraucht wird. Rückmeldung innerhalb eines Werktages, telefonisch unter 02362 7409030.