Fassadenreinigung in Dülmen vom Waschbeton bis zum Stadttor.
Nach 1945 waren in Dülmen 92 Prozent der Wohngebäude zerstört. Der Bestand stammt deshalb überwiegend aus dem Wiederaufbau — mit genau den Oberflächen, die dessen Baujahre mitbringen.
Am 21. und 22. März 1945 wurde die Dülmener Innenstadt fast vollständig zerstört; 92 Prozent aller Wohngebäude lagen in Trümmern. Was heute steht, ist überwiegend Wiederaufbau der 1950er-Jahre, das neue Rathaus wurde 1956 übergeben. Für die Fassadenreinigung ist das eine klare Ansage: Es geht meist um Putzflächen, Klinkerverblendungen und Betonoberflächen der Wiederaufbau- und Wirtschaftswunderzeit — Waschbeton eingeschlossen, der sich anders verhält als glatter Putz.
Die wenigen Ausnahmen sind die empfindlichen: das Lüdinghauser Tor als Wahrzeichen, der Lorenkenturm, der Nonnenturm und die St.-Viktor-Kirche. Wo an oder unmittelbar neben solchen Bauten gearbeitet wird, gehört die Frage nach dem Denkmalschutz an den Anfang.
Dülmen ist mit rund 185 Quadratkilometern die flächenmäßig größte Stadt im Kreis Coesfeld bei knapp 48.000 Einwohnern. Neben Mitte gibt es Buldern, Hiddingsel, Rorup, Merfeld und Hausdülmen mit eigenen Ortsmitten sowie den Stadtbezirk Kirchspiel mit neun Bauerschaften — Börnste, Daldrup, Dernekamp, Leuste, Mitwick, Empte, Rödder, Weddern und Welte. Zwischen zwei Objekten liegen dort schnell etliche Kilometer, weshalb Anfahrt, Anschlüsse und Aufstellflächen zur Aufnahme gehören.
Was in Dülmen besonders ist.
Oberflächen des Wiederaufbaus
Nach der Zerstörung von 92 Prozent der Wohngebäude stammt der Innenstadtbestand ganz überwiegend aus den Jahren danach. Typisch sind Putz, Klinkerverblendung und Waschbeton. Waschbeton ist offenporig: Er nimmt Schmutz tiefer auf als glatter Putz und verliert bei zu hohem Druck seine Deckschicht samt Kieseln. Hier entscheidet die Testfläche, nicht die Erfahrung mit dem Nachbargebäude.
Wenige historische Bauten, klare Zuständigkeit
Lüdinghauser Tor, Lorenkenturm, Nonnenturm und St. Viktor sind fast alles, was von der alten Stadt geblieben ist. Wo ein Objekt an solche Bauten grenzt oder selbst geschützt ist, wird vor dem Angebot mit der Unteren Denkmalbehörde geklärt, was zulässig ist. Diese Reihenfolge ist keine Förmlichkeit, sondern Schadensvermeidung.
185 Quadratkilometer Stadtgebiet
Dülmen ist flächenmäßig die größte Stadt im Kreis Coesfeld, hat aber nur rund 48.000 Einwohner. Im Kirchspiel liegen neun Bauerschaften mit Einzelhöfen und Streusiedlung. Wasseranschluss, Stromversorgung, Aufstellfläche und Anfahrtsweg werden deshalb bei der Besichtigung festgehalten und nicht vorausgesetzt.
Was die Fassadenreinigung in Dülmen umfasst.
Aufnahme des Untergrunds mit besonderem Blick auf Waschbeton, Sichtbeton und Klinkerverblendung
Testfläche vor der Gesamtmaßnahme, gerade bei offenporigen Oberflächen
Reinigung mit angepasstem Druck; an Waschbeton so, dass die Deckschicht erhalten bleibt
Klärung des Denkmalschutzes, wo das Objekt selbst geschützt ist oder an geschützte Bauten grenzt
Festlegen von Wasser, Strom und Aufstellfläche vor dem Arbeitstag, auch in den Bauerschaften
Schutz von Fenstern, Eingängen und Bepflanzung sowie Rückmeldung sichtbar gewordener Schäden
Der genaue Umfang entsteht bei der Objektaufnahme. Den vollständigen Leistungsrahmen zeigt die Seite Fassadenreinigung; wie wir Dülmen insgesamt betreuen, steht auf Objektmanagement Dülmen.
Von Dorsten nach Dülmen
Hüttenstraße 1, 46284 Dorsten
Wir fahren Dülmen von der Hüttenstraße in Dorsten aus an — rund 34 km.
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Unser Haus in Dülmen hat eine Waschbetonfassade aus den 1960er-Jahren. Geht das überhaupt?
In der Regel ja, aber nicht mit hohem Druck. Waschbeton ist offenporig, der Schmutz sitzt tiefer als bei glattem Putz, und die Deckschicht mit den sichtbaren Kieseln ist begrenzt belastbar. Wir legen deshalb eine Testfläche an und arbeiten uns von der schonendsten Einstellung nach oben, statt umgekehrt.
Kommen Sie auch in die Bauerschaften wie Börnste oder Weddern?
Ja. Der Stadtbezirk Kirchspiel gehört mit seinen neun Bauerschaften zum Einzugsgebiet. Weil dort Einzelhöfe und Streusiedlung überwiegen, klären wir vorab Anfahrt, Wasser- und Stromanschluss sowie die Aufstellfläche. Mehrere Objekte in derselben Ecke lassen sich zudem sinnvoll zusammen planen.
Braucht eine Fassadenreinigung in der Innenstadt eine Genehmigung?
Für Baudenkmäler wie das Lüdinghauser Tor, den Lorenken- und den Nonnenturm oder St. Viktor gilt das ohne Zweifel. Ob Ihr Gebäude betroffen ist, sagt Ihnen die Untere Denkmalbehörde — und diese Frage gehört vor das Angebot, nicht danach. Wir übernehmen die Anfrage, wenn Sie das möchten.
Fassadenreinigung in der Nachbarschaft.
Wir sind im gesamten Einsatzgebiet unterwegs. Für Verwaltungen mit mehreren Objekten lassen sich Termine zusammenlegen.
Wir sehen uns das Objekt an und stellen den Umfang zusammen, der vor Ort wirklich gebraucht wird. Rückmeldung innerhalb eines Werktages, telefonisch unter 02362 7409030.