Drohneninspektion in Bocholt für Dächer, die man nicht abschreitet.
Im Industriepark Mussum und an den Handelsflächen am Neutorplatz liegen Dachflächen, die man zu Fuß nicht in einem Gang überblickt. Und bei rund 812 Millimetern Niederschlag im Jahr ist Bewuchs hier kein Randthema.
Bocholt hat zwei Bestände mit ausgedehnten Dachflächen. Der eine ist der Industriepark Bocholt im Ortsteil Mussum: rund 300 Betriebe, über 7.000 Beschäftigte, direkt an die B 67 angebunden und über ein Industriestammgleis an den Bahnhof, 2010 um 20 Hektar nach Süden erweitert. Der andere ist der Neutorplatz mit den Shopping-Arkaden an der Aa, ein städtebauliches Großprojekt der 1990er-Jahre mit großen zusammenhängenden Handelsflächen und ausgedehnten Fußgängerzonen. In beiden Fällen gilt: Eine Dachfläche dieser Größe schreitet man nicht eben ab.
Der zweite Bocholter Punkt ist das Klima. Die Stadt liegt im Niederrheinischen Tiefland mit deutlich maritimem Einfluss — im langjährigen Mittel nur zwölf Schneedeckentage, rund 50 Frosttage und zehn Eistage, dafür rund 812 Millimeter Niederschlag und ein Jahresmittel von 10,5 Grad in der Normalperiode 1981 bis 2010. Die wiederkehrende Belastung ist damit nicht der Frost, sondern die Nässe: Moos, Algen und Bewuchs auf Flächen, in Rinnen und an Anschlüssen.
Und drittens gibt es in der Innenstadt einen erhaltenen und einen wiederhergestellten Bestand nebeneinander. Bocholt wurde am 22. März 1945 zu rund 85 Prozent zerstört; in der Altstadt blieben nur drei Häuser unversehrt. Erhalten oder wiederhergestellt sind unter anderem die St.-Georg-Kirche, die St.-Agnes-Kapelle von 1484, das Historische Rathaus im Stil der niederländischen Renaissance von 1618 bis 1624 und der Wasserturm von 1913, dazu die Bauten von Dominikus und Gottfried Böhm. Arbeiten daran sind mit der Unteren Denkmalbehörde abzustimmen — die Einschätzung kommt davor.
Was in Bocholt besonders ist.
Große zusammenhängende Dachflächen
Der Industriepark Bocholt in Mussum zählt rund 300 Betriebe mit über 7.000 Beschäftigten; am Neutorplatz entstanden in den 1990er-Jahren große zusammenhängende Handelsflächen an der Aa. Hallendächer und überbaute Handelsflächen sind zu Fuß kaum vollständig zu erfassen, und Aufstiege sind Betriebsabläufen unterworfen. Ein Überflug liefert die Übersicht in einem Durchgang.
Nässe statt Frost
Rund 812 Millimeter Niederschlag im Jahr, zwölf Schneedeckentage und zehn Eistage im langjährigen Mittel: In Bocholt ist die Dauerbelastung das Wasser. Moos- und Algenbewuchs auf Dachflächen, in Rinnen und an Anschlüssen ist deshalb der häufigste Befund — und einer, den man von oben zuverlässiger beurteilt als von der Straße.
Wenig alter Bestand, dieser aber geschützt
Nach der Zerstörung von rund 85 Prozent der Stadt am 22. März 1945 blieben in der Altstadt nur drei Häuser unversehrt. Was erhalten oder wiederhergestellt ist — St.-Georg-Kirche, St.-Agnes-Kapelle von 1484, Historisches Rathaus von 1618 bis 1624, Wasserturm von 1913, die Böhm-Bauten — steht in Innenstadtlage, und Arbeiten daran gehen über die Untere Denkmalbehörde. Eine Sichtprüfung ohne Eingriff ist dort der erste Schritt.
Was die Inspektion in Bocholt umfasst.
Abstimmung von Inspektionsbereich, Zeitfenster und Rahmenbedingungen vor dem Termin
Foto- und Videoaufnahmen von Dachflächen, Lichtbändern, Attiken, Anschlüssen und Rinnen
Vollständige Erfassung großer Hallen- und Handelsdächer in einem Durchgang
Besonderes Augenmerk auf Moos-, Algen- und sonstigen Bewuchs sowie stehendes Wasser
Dokumentation sichtbarer Auffälligkeiten mit Ort und Datum
Einschätzung, welche Bereiche eine fachliche Detailprüfung vor Ort brauchen
Der genaue Umfang entsteht bei der Objektaufnahme. Den vollständigen Leistungsrahmen zeigt die Seite Drohneninspektion; wie wir Bocholt insgesamt betreuen, steht auf Objektmanagement Bocholt.
Von Dorsten nach Bocholt
Hüttenstraße 1, 46284 Dorsten
Wir fahren Bocholt von der Hüttenstraße in Dorsten aus an — rund 40 km.
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Unsere Halle steht im Industriepark Mussum. Wie läuft eine Inspektion im laufenden Betrieb?
Zeitfenster und Bereich werden vorher mit dem Betrieb abgestimmt, ebenso, welche Flächen erfasst werden und welche nicht. Der Industriepark zählt rund 300 Betriebe mit über 7.000 Beschäftigten, viele davon im Schichtbetrieb — das bestimmt, wann ein Termin sinnvoll liegt. Am Einsatztag wird nichts entschieden, was vorher nicht besprochen wurde.
Bei uns wächst ständig Moos auf dem Dach. Ist das in Bocholt normal?
Es ist zumindest erklärbar. Bocholt liegt im Niederrheinischen Tiefland mit maritimem Einfluss: rund 812 Millimeter Niederschlag im Jahresmittel bei nur zwölf Schneedeckentagen und zehn Eistagen. Feuchte über lange Zeiträume statt Frost ist genau die Bedingung, unter der Moos und Algen gut wachsen. Aus der Luft lässt sich einschätzen, wie weit der Bewuchs schon Anschlüsse und Entwässerung erreicht hat.
Und bei den großen Handelsflächen am Neutorplatz?
Dort ist die Größe das Argument. Die Shopping-Arkaden an der Aa entstanden in den 1990er-Jahren als städtebauliches Großprojekt mit großen zusammenhängenden Flächen; eine solche Dachlandschaft lässt sich zu Fuß kaum in einem Gang überblicken, und die Fußgängerzonen darunter begrenzen, wann mit Technik gearbeitet werden kann. Ein Überflug liefert die Übersicht, aus der sich der weitere Aufwand ableiten lässt.
Drohneninspektion in der Nachbarschaft.
Wir sind im gesamten Einsatzgebiet unterwegs. Für Verwaltungen mit mehreren Objekten lassen sich Termine zusammenlegen.
Wir sehen uns das Objekt an und stellen den Umfang zusammen, der vor Ort wirklich gebraucht wird. Rückmeldung innerhalb eines Werktages, telefonisch unter 02362 7409030.