Dachbegrünung in Gladbeck zwischen Halde, Stadtwald und Werk.
Bei rund 600 Hektar öffentlich nutzbarer Erholungsfläche im Stadtgebiet ist Anflug auf einem begrünten Dach kein Sonderfall, sondern der Normalzustand.
Gladbeck hat für eine Stadt dieser Größe außergewöhnlich viel Grün: rund 600 Hektar öffentlich nutzbare Erholungsfläche, davon 180 Hektar Parks und Spielplätze, 200 Hektar städtischer Wald und 200 Hektar rekultivierte, mit Wegen erschlossene Bergehalden. Dazu kommen 34,7 Hektar Kleingärten und die Stadtgärten an der Johowstraße und am Frochtwinkel.
Für ein begrüntes Dach heißt das schlicht: Es kommt etwas an. Aus dem Wittringer Wald, von den Halden, aus den Parks und Kleingärten fliegen Samen und keimen auf der Substratschicht. Was dort wächst, ist nach ein paar Jahren nicht mehr das, was einmal gepflanzt wurde — Birke und Ahorn setzen sich gegen eine flache Sedumdecke ohne Weiteres durch.
Die zweite Gladbecker Besonderheit liegt in Ellinghorst, Zweckel und Rentfort. Dort stehen Deutsche Rockwool, Ineos Phenol, Pilkington und Surteco unmittelbar neben Wohnlagen. Auf Fassaden und Fenstern ist der Staubeintrag ein bekanntes Thema; auf einer Substratschicht setzt er sich ebenfalls ab und verändert die Deckschicht. Wir sehen uns das am Objekt an, statt es vorauszusetzen.
Was in Gladbeck besonders ist.
600 Hektar Erholungsfläche als Samenquelle
180 Hektar Parks und Spielplätze, 200 Hektar Stadtwald, 200 Hektar rekultivierte Halden und 34,7 Hektar Kleingärten liegen im Stadtgebiet verteilt. Ein begrüntes Dach ist mitten in dieser Umgebung eine offene Fläche. Fremdbewuchs ist deshalb kein Zeichen schlechter Pflege, sondern das, was ein Pflegegang zu erledigen hat.
Staubeintrag in den werksnahen Lagen
In Ellinghorst, Zweckel und Rentfort grenzen Steinwolle-, Phenol-, Glas- und Oberflächenproduktion unmittelbar an die Wohnbebauung; dass mit Compactfiltertechnik ausgerechnet dort ein Hersteller von Entstaubungsanlagen sitzt, sagt genug. Auf Substratflächen und in Kiesstreifen lagert sich das ab. Wir prüfen den Zustand am Objekt, statt einen Erfahrungswert anzusetzen.
Anteil am Wasserschutzgebiet Holsterhausen/Üfter Mark
Die Bezirksregierung Münster führt Gladbeck als eine der Kommunen mit Anteil am festgesetzten Gebiet Holsterhausen/Üfter Mark. Wie weit es auf Gladbecker Stadtgebiet reicht, ist damit noch nicht gesagt — das hängt von der Schutzzone ab und gehört nachgesehen. Wo ein Objekt betroffen ist, arbeiten wir ohne wassergefährdende Mittel und fahren Schnittgut ab.
Was wir auf einem Gladbecker Gründach machen.
Sichtprüfung von Vegetationsfläche, Rand- und Anschlussbereichen
Entfernen angeflogener Gehölze, bevor sie in die Randbereiche wurzeln
Freihalten der sichtbaren Abläufe, Kiesstreifen und Kontrollzonen
Aufnahme des Staubeintrags in den werksnahen Lagen als eigener Punkt
Abfuhr des Schnitt- und Jätguts, keine wassergefährdenden Mittel
Fotodokumentation zum Vergleich zwischen zwei Pflegegängen
Der genaue Umfang entsteht bei der Objektaufnahme. Den vollständigen Leistungsrahmen zeigt die Seite Dachbegrünung; wie wir Gladbeck insgesamt betreuen, steht auf Objektmanagement Gladbeck.
Von Dorsten nach Gladbeck
Hüttenstraße 1, 46284 Dorsten
Wir fahren Gladbeck von der Hüttenstraße in Dorsten aus an — rund 17 km.
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Auf unserem Dach in Rentfort-Nord wächst etwas anderes als gepflanzt wurde.
Das ist der Regelfall, nicht die Ausnahme. Bei 200 Hektar Stadtwald, 200 Hektar Halden und 180 Hektar Parks im Stadtgebiet fliegt ständig etwas an, und angeflogene Gehölze setzen sich gegen eine flache Begrünung durch. Beim Pflegegang entfernen wir sie, solange sie sich noch ohne Eingriff in die Substratschicht ziehen lassen — später wird daraus ein anderer Vorgang.
Gilt das Wasserschutzgebiet auch für unser Objekt?
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Gladbeck wird von der Bezirksregierung Münster als Kommune mit Anteil am Gebiet Holsterhausen/Üfter Mark geführt; der genaue Umgriff auf Gladbecker Stadtgebiet hängt von der Schutzzone ab. Wir sehen vor dem Angebot nach, ob und wie Ihr Objekt betroffen ist, und richten Mittel und Entsorgung danach.
Gehören die Abläufe zum Pflegegang?
Die sichtbaren ja, im vereinbarten Umfang. Wir halten Einläufe, Kiesstreifen und die Kontrollzonen frei, weil eine zugewachsene Fläche genau dort zuerst Probleme macht. Was wir nicht tun, ist die Entwässerung technisch beurteilen oder Bauteile öffnen — auffällige Zustände werden fotografiert und gemeldet, damit das richtige Gewerk sie ansieht.
Dachbegrünung in der Nachbarschaft.
Wir sind im gesamten Einsatzgebiet unterwegs. Für Verwaltungen mit mehreren Objekten lassen sich Termine zusammenlegen.
Wir sehen uns das Objekt an und stellen den Umfang zusammen, der vor Ort wirklich gebraucht wird. Rückmeldung innerhalb eines Werktages, telefonisch unter 02362 7409030.